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Lengede/Vechelde/Wendeburg Mini-Tonis und ein silbernes Ei
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Mini-Tonis und ein silbernes Ei
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23:07 15.06.2009
Stolz zeigen die Grundschülerinnen ihre selbstgebastelten Mini-Tonis. Quelle: web
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Wendeburg-Bortfeld. Trommelworkshop, Kochen am Lagerfeuer, Besuche im Biotop, der Kostümwerkstatt im Staatstheater und in der neuen Bücherei in Braunschweig sowie eine Radtour zum Tierheim nach Oelper – für die Bortfelder Grundschüler gibt es am 10. Mädchen- und Jungentag allerhand zu erleben.

„Die Idee dahinter ist, dass die Kinder auch einmal etwas nach Geschlechtern getrennt machen“, erklärt Schulleiterin Katharina Feiler. Mit dabei sind Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse. Wählen konnten die Mädchen zwischen vier Projekten, die Jungen zwischen sechs Angeboten.

„Es gab kleine Zettel, darauf konnte man seinen Erst-, Zweit- und Drittwunsch angeben“, erklärt Nele. Die Zehnjährige hatte wie ihre beiden neunjährigen Mitschülerinnen Lilli und Franziska Glück: Sie bekam einen Platz bei ihrem Lieblings-Projekt – „Entspannung und Mini-Tonis“.

Aus kleinen Tontöpfen – den Mini-Tonis, Pfeifenreinigern, Pappe, ein bisschen Farbe, Wolle und Schaschlik-Spießen werden unter der Anleitung von Petra Dalke und Ulrike Liebmann kleine Figuren hergestellt.

„Wir bieten dieses Projekt auf Wunsch der Kinder an“, sagen die beiden Lehrerinnen. Dass die Mädchen viel Spaß dabei haben, ist nicht zu übersehen. Zu Dutzenden bevölkern selbstgebastelte Enten, Rehe, Blumenmädchen, Bienen, aber auch selbst erdachte Kreationen die Schultische. Zwischendurch gibt es Entspannungsübungen mit Musik. „Das ist sehr angenehm“, finden die Mädchen.

Weniger entspannt geht es vor und in der Turnhalle zu. Draußen tragen die Jungen an drei Platten ein Tischtennis-Turnier aus. „Wir haben mit verschiedenen Bällen und Schlägern angefangen und darauf langsam aufgebaut“, erzählt Helfer Peter Lauckner.

Um das gemeinsame Miteinander geht es in der Turnhalle. Dort können die Mädchen ein „Abenteuer“ erleben. Abgründe und Gletscherspalten sind zu überwinden, um Knut, den Eisbären, aus seiner Geiselhaft zu befreien. „Wir haben für diese Geschichte verschiedene Bewegungs-Stationen aufgebaut, die Mut erfordern“, erklärt Sportlehrerin Monika Kose-Lemke. Barfuß gehen die Mädchen in Dreier-Teams „blind“ über die Tast-Straße, danach geht es in die „Fahrzeuge“ – Kästen mit Rollbrettern und Pedalos – um zur nächsten Station zu gelangen. „Den Kindern macht das richtig Spaß“, ist sich Kose-Lemke sicher. Und natürlich sind am Ende genug „Muggelsteine“ eingesammelt, um Knut freizukaufen.

Mirja Weber

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