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Marina Bortfeld nimmt Fahrt auf

Arbeiten im Hafenbaugebiet Marina Bortfeld nimmt Fahrt auf

Ein Reiher steht am Ufer und blickt wartend auf das Wasser – ein friedliches Bild, das so gar nicht zu den vorbeifahrenden Baggern passen will. Mit der zurückkehrenden Natur starten auch die ersten Häuslebauer im Hafenbaugebiet Marina Bortfeld.

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Die Bauarbeiten in der Marina Bortfeld laufen auf Hochtouren.

Quelle: im

Wendeburg-Bortfeld. Während im Süden Bagger die Erde abtragen, wird im Norden bereits gemauert: Im Hafenbaugebiet Marina Bortfeld wird emsig gewerkelt. Das nördliche Areal ist bereits komplett erschlossen, der südliche Teil soll bis Ende Juni fertig gestellt sein. Drei Käufer haben schon mit dem Hausbau begonnen. „Vermutlich werden sie Ende des Monats mit dem Rohbau fertig sein“, schätzt Karin Reinhold. Gemeinsam mit ihrem Mann Andreas investiert sie in die Erschließung der Anlage; über die Höhe der Kosten schweigt das Paar.

16 der insgesamt 72 Grundstücke in der Größenordnung von 600 bis 2500 Quadratmetern sind verkauft. 48 davon verfügen über einen direkten Wasserzugang. Je nach Lage liegt der Quadratmeterpreis zwischen 120 und 200 Euro. „Außerdem haben wir zahlreiche Reservierungen“, sagt Karin Reinhold. „Wir sind sehr zufrieden.“

Gebaut wird auch an der Hafen-Anlage, die Hauptstege sind fast fertig. Die Klappbrücke, die den Leinpfad verbindet, soll im Herbst realisiert werden. Und obwohl die Bauarbeiten auf Hochtouren laufen, ist „die Natur dabei, sich das alles zurückzuholen“. Schwänen, Krickenten, Blesshühner und Möwen haben sich in der Anlage niedergelassen.

Ähnlich bunt gemischt ist auch die Klientel, die künftig in der Marina wohnen wird. „Vom Lehrer über den Polizisten bis hin zum Selbstständigen ist alles dabei“, versichert Reinhold. Das gilt auch für den Altersdurchschnitt. „Wir haben viele Familien mit Kindergarten- oder Schulkindern darunter.“

Dass die Akzeptanz der Bortfelder für die Marina steigt, davon ist Karin Reinhold überzeugt. „Viele Bortfelder interessieren sich dafür und schauen mal vorbei“, hat sie beobachtet.

Schließlich profitierten die Bortfelder auch davon: Zum Beispiel beim DSL. „Wir bekommen hier eine sehr schnelle Internetverbindung und darüber auch der Rest der Ortschaft“, betont Reinhold.

Im Gemeinderat wurde über den Straßennamen des Baugebiets beraten. Das Investoren-Paar hatte sich die Bezeichnung „Marina Bortfeld“ gewünscht; auch vom Ortsrat wurde sie mehrheitlich empfohlen. Gegenstimmen kamen aus der SPD-Fraktion: Dr. Sabine Jäger sagte: „Neubaugebiete nach alten Flurbezeichnungen zu benennen ist in Bortfeld alte Tradition.“ Sie schlug die Bezeichnung „Speckenklint“ vor, stieß dabei jedoch auf wenig Zustimmung. Mit fünf Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde der Straßenname „Marina Bortfeld“ beschlossen.

Mirja Weber

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