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Mann (40) attackierte Partnerin mit Messer

Wendeburg Mann (40) attackierte Partnerin mit Messer

Ein 40-Jähriger aus Wendeburg muss sich ab dem kommenden Montag vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Er hatte im April 2016 mit einem Messer auf seine damalige Partnerin eingestochen.

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Der Fall wird vor dem Landgericht Braunschweig verhandelt.

Quelle: Archiv

Wendeburg. Ein besonders tragischer Fall versuchten Totschlags in Wendeburg wird am kommenden Montag, 7. August, ab 9 Uhr vor dem Landgericht Braunschweig verhandelt. Laut Antragsschrift wird dem 40-jährigen Beschuldigten vorgeworfen, im April vergangenen Jahres in einem, so wörtlich, „Zustand aufgehobener Einsichtsfähigkeit“ in zwei Fällen versucht zu haben, einen Menschen zu töten.

Am frühen Morgen des Tattages habe der Mann seiner damaligen Partnerin ein Messer an den Hals gehalten, woraufhin sie erwacht sei. Er habe ihr vorgeworfen, seine Familie getötet zu haben. Obwohl die Frau ihm zugeredet habe, habe er sich von seinem Vorhaben nicht abbringen lassen und mehrfach auf ihren Oberkörper eingestochen, heißt es in der Anklageschrift. Der Vater der Frau sei aufgrund der Hilferufe seiner Tochter in das Schlafzimmer gestürmt und habe den Beschuldigen davon abgehalten, weiter auf die Frau einzustechen.

Der Beschuldigte habe anschließend versucht, den Vater mit dem Messer anzugreifen. Zwar habe der Vater durch das Festhalten der Hände die Stiche zum Teil abwehren können, er habe dennoch insgesamt fünf Stichverletzungen erlitten, heißt es weiter in der Anklageschrift. Dem Vater sei es dann jedoch gelungen, die Klinge von dem Messer abzuschlagen und an-schließend die Polizei zu verständigen.

Da der Beschuldigte bei Begehung der Tat aufgrund einer krankhaften seelischen Störung nicht in der Lage gewesen sei, das Unrecht seines Tuns einzusehen, strebe die Staatsanwaltschaft die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an, heißt es abschließend.

Ein Fortsetzungstermin ist für den 15. August ab 9 Uhr geplant.

Von Tobias Mull

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