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Lengede/Vechelde/Wendeburg Logistik-Zentrum: Bagger sind angerückt
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Logistik-Zentrum: Bagger sind angerückt
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00:15 22.03.2014
Baustelle in Harvesse: Die vorbereitenden Erdarbeiten für das Logistik-Optimierungszentrum von Volkswagen haben begonnen. Quelle: im
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Die Lagerhalle, die auf einem rund 142 000 Quadratmeter großen Grundstück an der Kreuzung der B 214/L 321 entsteht, soll bereits im April 2015 den Betrieb aufnehmen. Mit ihr will das Unternehmen seine Logistik neu strukturieren. Zurzeit wird das Material an verschiedenen Stellen innerhalb Braunschweigs angeliefert. Künftig sollen in Harvesse Roh- und Hilfsstoffe sowie Kraftfahrzeugteile zentral gelagert und umgeschlagen werden. Beliefert wird das Zentrum von Lastwagen, die über die A 2 und die B 214 fahren sollen, sowie von Güterzügen.

Dazu will VW die stillgelegte Bahntrasse zwischen Braunschweig und Harvesse reaktivieren und um ein neues Anschlussgleis zum Zentrum ergänzen. „Hinsichtlich des Bahnanschlusses steht Volkswagen in Verbindung mit den Eisenbahnbehörden“, so Bode.

Das Zentrum selbst verfügt über eine Grundfläche von rund 50 000 Quadratmetern sowie über zwei Anlieferungshallen, die den Lärm reduzieren sollen. Weiterhin sollen auf dem Gelände Büro- und Sozialräume für die rund 180 Mitarbeiter entstehen, die in dem Zentrum in drei Schichten arbeiten werden.

Bauherr der Logistik-Halle ist die Volkswagen Immobilien GmbH. Wie viel das Zentrum kostet, wollte das Unternehmen bislang nicht mitteilen.

Im Zuge des LOZ soll auch der Knotenpunkt B 214 umgebaut werden. Geplant sind zwei weitere Spuren zum Abbiegen auf, beziehungsweise vom LOZ-Grundstück sowie zwei zusätzliche Geradeaus-Fahrspuren für die B 214 im Kreuzungsbereich, die anschließend wieder zusammengeführt werden. Die technischen Planungen seien aber noch nicht abgeschlossen, erklärt Bernd Mühlnickel, Leiter des Geschäftsbereichs Wolfenbüttel der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Höhe der Umbaukosten ist ebenfalls offen. Kostenträger sind Land, Bund und VW.

Voraussichtlich im Frühjahr 2015 soll der Umbau beginnen und im Frühsommer desselben Jahres abgeschlossen sein. Eine Vollsperrung der Strecke sei für die Bauarbeiten nicht zwingend erforderlich, so Mühlnickel.

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