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Liedingen: Radweg freigegeben

Liedingen Liedingen: Radweg freigegeben

Liedingen. Nach mehrmonatiger Bauzeit wurde am Mittwoch der Radweg vom Ortsausgang Liedingen zur Bundesstraße 1 freigegeben. Der Großteil der Baukosten in Höhe von rund 320000 Euro wurde aus den Blitzereinnahmen des Kreises Peine finanziert.

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Gaben den Radweg frei (v.l.): Fachbereichsleiter Straßen Kai-Uwe Burgdorf, Landrat Franz Einhaus, Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz, die stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Bodenstedt/Liedingen/Köchingen, Daniela Balke, sowie Erster Gemeinderat

Quelle: web

Aber auch der Landkreis und die Gemeinde Vechelde beteiligten sich mit jeweils 80000 Euro am Bau des etwa 1,3 Kilometer langen Radweg-Lückenschlusses entlang der K 25. „Mit gemeinschaftlichen Kräften kriegt man so einiges voran“, sagte Landrat Franz Einhaus (SPD).

Begeistert zeigte sich die stellvertretende Ortsbürgermeisterin von Bodenstedt/Liedingen/Köchingen, Daniela Balke (SPD): „Für uns ist es ein wichtiger Lückenschluss, der die Verbindung nach Vechelde und den Personennahverkehr mit Bahn und Bus sicherstellt.“ Einen kleinen Seitenhieb gab es von Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) in Richtung Landkreis: Dieser nehme sich ein Beispiel am Land Niedersachsen, das nur noch gemeinschaftlich finanzierte Radwege baue. „Aber wir verstehen den Kreis eher als das Land Niedersachsen, schließlich sorgen die Kreisstraßen für den innergemeindlichen Verkehr.“

Daneben gebe es zwei weitere Radwege, die die Gemeinde mit dem Kreis bauen wolle: Von Wedtlenstedt nach Braunschweig-Lamme - hier müsse die Stadt Braunschweig mit ins Boot geholt werden - und von Bettmar nach Sierße. „Dieser Wunsch wird immer wieder geäußert. Die gerade Strecke lädt geradezu zum Fahren höherer Geschwindigkeiten ein“, so Marotz. Allerdings werde der Radweg beim Kreis bislang nachrangig behandelt.

Höchste Priorität habe für die Gemeinde aber der Radweg von Köchingen nach Vallstedt (L 475). „Wir sind enttäuscht, dass der niedersächsische Verkehrsminister unseren Vorschlag auf Vorfinanzierung des Landesanteils am Radweg nicht aufgegriffen hat.“

Im September soll ein neues Radwege-Bauprogramm verabschiedet werden. Bis dahin sollen Ortsbesichtigungen stattfinden. „Wir arbeiten das ordentlich ab“, betonte Einhaus. „Letztendlich muss die Politik darüber entscheiden.“

Zusätzlich habe der Kreis die Gemeinden angeschrieben, Streckenabschnitte zu melden, die aus ihrer Sicht besonders zu berücksichtigen seien. „Damit wollen wir die Akzeptanz des Programmes erhöhen“, so Einhaus. Dabei seien auch Eigenbeiträge der Gemeinden nötig. Bis 2020 sollen 35,5 Millionen Euro in den Straßen- und Radwegebau fließen, weitere 3,5 Millionen sind für Radweg-Neubauten sowie 2,1 Millionen für Sanierungen vorgesehen.

web

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