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Lengeder besuchten Bollmann-Bildkarten-Verlag

Lengede Lengeder besuchten Bollmann-Bildkarten-Verlag

Eine spannende Fahrt zum Bollmann-Bildkarten-Verlag in Braunschweig-Waggum hat jetzt der Kulturverein Lengede unternommen.

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Renate Baum (mitte) mit weiteren Kulturvereinsmitgliedern in Waggum.

Quelle: privat

Lengede. „Jeder kennt sie und hat sicherlich auch ein Exemplar davon zu Hause – Stadtpläne. In meiner Jugend waren sie erforderlich, um sich in einer fremden Stadt zurecht zu finden. Die Zeiten sind vorbei – es gibt das Navi. Und es gibt Bollmann und die Bollmann-Pläne – und das ist noch lange nicht vorbei“, sagt Renate Baum, Vorsitzende des Kulturvereins.

Vor Ort in Waggum durften sich die Lengeder ansehen, wie ein Bollmann-Plan entsteht. „Schon die Maschinen sind unglaublich. Zum größten Teil Marke Eigenbau, an die 100 Jahre alt – und unverwüstlich“, sagt Baum. „Noch immer werden die Karten freihand gezeichnet, nach tausenden von Luft- und Bodenaufnahmen – und noch immer fahren die Bollmann-Autos mit den Kameras durch die Straßen und fotografieren.“

Der Enkel des Gründers Hermann Bollmann führte die Gruppe mit etlichen humorigen Anekdoten durch die einzelnen Stufen der Entstehung bis hin zur fertigen Karte. Eine kleine Rarität ist etwa die „Braunschweiger Trümmerkarte“, die es noch zu kaufen gibt. Jedes Haus ist erkennbar – und auch die vielen Ruinen und Brachflächen in der Stadt.

„Ein weiteres Highlight ist sicherlich der Plan aus den 60er Jahren von New York - bei den Hochhäusern kann man in die Fenster schauen“, erzählt Baum. „Unglaublich genaue und naturgetreue Abbildungen zeichnen die Bollmannpläne aus. Schnell haben wir erkannt, dass wir uns hier mit außergewöhnlichen Geschenken versorgen können.“

Die Stadtpläne aus fast allen deutschen Städten beginnen in den 50er Jahren und gehen schrittweise bis heute. Alle fünf Jahre werden die Karten auf den neuesten Stand gebracht. „Zum Abschluss haben wir einen Kaffee am Flughafen Waggum mit Blick auf das Flugfeld genossen“, so Baum.

Von Tobias Mull

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