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Lengede/Vechelde/Wendeburg Lengede: Neuer Schulsozialarbeiter nimmt ab März seine Arbeit auf
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Lengede: Neuer Schulsozialarbeiter nimmt ab März seine Arbeit auf
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23:13 27.02.2014
Bernd Oelschlägel wird neuer Schulsozialarbeiter für die Lengeder Grundschulen. Quelle: Archiv

„Wir sind sehr froh, mit Herrn Oelschlägel einen erfahrenen Fachmann gewonnen zu haben“, sagt Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas. „Als Sozialpädagoge und staatlich anerkannter Sozialarbeiter bringt er entscheidende Qualifikationen mit und kann in zentralen Feldern von der Gruppen- und Seminararbeit bis zur Schulbegleitung und Elterngesprächen aus langjähriger Erfahrung schöpfen.“ Auch als ehemaliger Vorsitzender eines Schulelternrats bringe „er wertvolle Erfahrungen mit den verschiedenen Zielgruppen im Schulumfeld“ mit.

Denn genau in diesem Spannungsfeld zwischen Schülern, Lehrern und Eltern wird der Schulpädagoge tätig sein: Er ist Ansprechpartner für Nöte und Sorgen. Das Vertrauensverhältnis spielt für den Erfolg der Arbeit somit eine fundamentale Rolle. Das bekräftigt auch der Jahresbericht zur Schulsozialarbeit, der deshalb für eine kontinuierliche Präsenz einer Person plädiert.

Dem ist man in Lengede gefolgt und hat sich für eine eigene Vollzeitstelle eingesetzt. Die drei Ganztagesgrundschulen waren bei der Planung dieser Stelle bereits eng mit eingebunden. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre hatten sich die Lehrer nachdrücklich für eine Fortsetzung der sozialpädagogischen Begleitung ausgesprochen. Es sei ein wichtiger Baustein für eine individuelle Förderung und schaffe mehr Raum für die Lehrer, sich ihren Kernaufgaben zu widmen. „Die Vorteile überzeugen, wir haben das Plädoyer der Pädagogen voll mitgetragen“, so Baas.

Bei aller Begeisterung über die zusätzliche Unterstützung durch diese neue Stelle mahnt Baas deutlich mehr Engagement des Landes auch für die Grundschulen an. Fördermittel für die schulpädagogische Arbeit waren Ende 2013 ausgelaufen. „Wir in Lengede haben uns fraktionsübergreifend dafür entschieden, nicht erst auf neue Bundes- oder Landesmittel zu warten, sondern unseren Familien schon jetzt zeitnah aktiv mit dieser neuen Vollzeitstelle zu helfen“, so Baas. Rund 50 000 Euro werden pro Jahr dafür bereitgestellt. „Bildung ist ein Schlüsselfaktor für Erfolg - das bekräftigt auch die Landesregierung. Wir nehmen sie gern beim Wort: Dann muss die Förderung aber auch am Anfang ansetzten - bei den Grundschulangeboten.“

mu