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Lengede/Vechelde/Wendeburg Info-Veranstaltung zu Kalter Nahwärme
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Info-Veranstaltung zu Kalter Nahwärme
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20:08 23.03.2018
Von links: Michael Kramer, Thorsten Bock, Julia Jürgensen und Cord Helmke. Quelle: Kerstin Wosnitza
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Lengede

 Die Energiewende ist in aller Munde, neue Wege der Energieversorgung müssen gefunden werden. Eine solche Idee ist die Versorgung künftiger Baugebiete durch die sogenannte Kalte Nahwärme, zu der die Gemeinde Lengede am Dienstagsabend auf Initiative der CDU eine Informationsveranstaltung durchgeführt hat.

Rund 30 geladene Gäste waren gekommen, um sich von Thorsten Bock und Julia Jürgensen informieren zu lassen. Beide sind als Ingenieure bei den Schleswiger Stadtwerken beschäftigt und kümmern sich dort intensiv um den Ausbau der Kalten Nahwärme.

Hinter dem Begriff verbirgt sich die Versorgung von Wohnhäusern mit Wärmeenergie, die aus der Umwelt in unmittelbarer Nähe des Gebietes gewonnen wird. Genutzt werden können die Quellen Erdreich, Wasser und Abwasser.

Temperaturen sind niedriger als bei der Fernwärme

Die Temperaturen sind dabei deutlich niedriger als bei der bekannten Fernwärme, so dass nahezu keine „Lieferverluste“ entstehen. Mittels einer hocheffizienten Wärmepumpe im Gebäude wird anschließend das jeweils benötigte oder gewünschte Temperaturniveau hergestellt. Das Prinzip kann im Sommer auch zum Kühlen der Räume genutzt werden.

In der Region sei das Thema Kalte Nahwärme noch neu, sagte der Lengeder Bauamtsleiter Cord Helmke. Die CDU-Fraktion war bei einer Reise nach Schleswig mit der Idee in Berührung gekommen und hat sie mit nach Lengede gebracht. „Wir wollen die Diskussion anregen, ob dieses Modell auch bei uns denkbar ist. Daher sind wir sehr froh, dass nicht nur Vertreter aus der Politik und von der Verwaltung, sondern auch der vier großen Energieversorger in unserer Region gekommen sind“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Kramer.

Bock ging dann insbesondere auf das Neubaugebiet Berender Redder in Schleswig ein, in dem die Schleswiger Stadtwerke das Prinzip der Kalten Nahwärme bereits umsetzen. Nach anfänglicher Skepsis sei das Interesse der Bauherren an dieser Form der Wärmeversorgung inzwischen groß. „Es muss für die Kunden finanzierbar und verständlich sein“, machte Bock deutlich.

„In Schleswig ist die Sache sehr gut angelaufen, und sie stößt in ganz Deutschland auf großes Interesse“, so der Ingenieur.

Von Kerstin Wosnitza

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