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Lengede: Baas will Inklusion in Schulen vorantreiben

Lengede Lengede: Baas will Inklusion in Schulen vorantreiben

Lengede. Der Zeitplan ist ambitioniert: Erst am 20. März beschloss die Landesregierung die Änderung des Niedersächsischen Schulgesetzes (NSchG) und schon zum Schulstart 2013/2014 wird die „inklusive Schule“ auch für den 1. Jahrgang der Grundschulen sowie den 5. der Landkreisschulen verpflichtend. „Wir müssen nun schnell in ein inklusives Grundschulangebot investieren“, sagt Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas (SPD).

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Quelle: Archiv

Inklusion bedeutet, dass Schüler mit und ohne Behinderungen künftig gemeinsam lernen sollen. Wo zusätzlicher Förderbedarf besteht, soll dieser durch entsprechende Zusatzangebote bedient werden. „Die Vorgaben aus Hannover bedeuten neue finanzielle Anstrengungen für die Kommunen. Bedauerlicherweise hat es die Niedersächsische Landesregierung bislang versäumt, auch die für den Investitionsaufwand der Schulträger benötigte Landesfinanzierung zu beschließen“, kritisiert Baas.

Dabei herrsche gerade in Niedersachsen Nachholbedarf in Sachen Inklusion, wie eine aktuelle Studie der renommierten Bertelsmann-Stiftung zeigt. In dem Papier wird kritisiert, dass im Land für die Einführung der inklusiven Schule 215 Lehrkräfte fehlen würden. Die Forderung: Eine hinreichende Personalausstattung mit Lehrern, Sonderpädagogen, Psychologen und Therapeuten.

„Wir werden jetzt zügig den Bedarf für die Einrichtung eines inklusiven Grundschulangebots ermitteln“, sagt Bürgermeister Baas. „Neben sozialpädagogischen Stunden gehören zu dem Aufwand, mit dem wir rechnen müssen, auch eine zusätzliche Sachausstattung oder Umbaukosten, um etwa in allen Lerngebäuden die Barrierefreiheit herzustellen. Für die Gemeinde sei schon jetzt klar: Es müssen 2013 bis 2017 zusätzliche Mittel für die Einführung der inklusiven Schule eingeplant werden, um das Angebot bis zum 31. Juli 2018 auszubauen.

mu

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