Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
„Legionäre“ siegen beim Stadionrock

11. Vechelder Auecup „Legionäre“ siegen beim Stadionrock

Sieg in Abwesenheit: „Ich weiß nicht, ob ihr jetzt alle in den Gesangverein eintreten müsst“, scherzte Uwe Lambrecht, Jugendleiter bei Arminia Vechelde, bei der Pokalübergabe. Soeben hatte der Männergesangverein den 11. Vechelder Auecup gewonnen – und das obwohl die „Liedertafel“ kurzfristig absagen musste. Dass die singenden Männer trotzdem siegten, lag ganz einfach daran, dass Spieler der A- und B-Jugend von Arminia Vechelde Startplatz und Namen der Liedertafel übernommen hatten – als spontane „Legionärstruppe“.

Voriger Artikel
„Erwin seine unanständige Lust“
Nächster Artikel
500 Mal den Gipfel gestürmt

Die Emily Bites rocken beim Auecup.

Vechelde . Sportlich setzte sich so die fußballerisch beste Mannschaft durch, allerdings in einem nervenaufreibenden Duell mit der Tischtennis-Abteilung des SVA: Nach einem torlosen Unentschieden fiel die Entscheidung im Finale erst im Neunmeter-Schießen. „Wir sind ehrenvoll untergegangen“, sagte Hansi Weich dennoch zufrieden, mit 60 Jahren ältester Akteur des Turniers. In der Fairplay-Wertung setzte sich die Freiwillige Feuerwehr durch, das Team agierte ansonsten aber glücklos und belegte in der Endabrechnung nur den zwölften und damit letzten Platz. Eigentlicher Gewinner des Fußballspektakels mit Familienfestcharakter war die Jugendabteilung von Arminia Vechelde, der die Erlöse der Veranstaltung zu Gute kommen.

Mit rund 200 Gästen im Auestadion war die Resonanz in Vechelde hoch. Mit der Finanzspritze wurde auch der Auftritt der zwei Bands am Abend möglich gemacht: Emily Bites aus Peine und Wolfenbüttel überzeugten mit fortschreitender Spielzeit das Publikum. Technisch überzeugende Rockinterpretationen von den 1960er Jahren bis heute und eine eigenständige Stimme von Sängerin Carolin Rose, die vor allem dann begeisterte, wenn Klassiker mit im Original männlicher Stimmbesetzung geboten wurden, besonders Billy Idols „White Wedding“ sorgte für Begeisterung. Ansonsten gab es Hits zu hören: AC/DC, ZZ Top, aber auch Pink. Das Feld „Bon Jovi“ beackerten im Anschluss „Bongiovio“. Die Coverband aus Hannover bot nicht nur musikalisch alle Leckerbissen der Rocker aus New Jersey sondern zog auch optisch in ihren Bann: Gitarren in Kaugummi-Rosa oder mit Sternen-Muster, Lederhosen und Jeansjacken, und im Gegensatz zu den Vorbildern von „Bon Jovi“ auch noch mit langem, vollem Haar. Auch das zunächst etwas zurückhaltende Publikum konnte die Formation um Sänger Werner Stadi nicht von der „Stadionrock-Pose“ abbringen: Spätestens mit dem schmachtenden „Always“ waren die Herzen der Zuschauer gewonnen, der Platz direkt vor der Bühne gut gefüllt. „You Give Love A Bad Name“, „Keep The Faith“, „Wanted Dead Or Alive“ taten ihr Übriges.

Zuvor hatte es „Bongiovio“ auch mit Fußball probiert. Doch im nicht ganz ernst gemeinten Duell mit der D-Jugend des SV Arminia kristallisierte sich schnell heraus, wer auf dem Fußballplatz und wer auf der Bühne die Nase vorn hat.

Tobias Fricke

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lengede/Vechelde/Wendeburg
f3b4dc6e-1332-11e8-a452-7a4ee3183ad8
Das neue Fahrzeug der Kernstadtwehr

Bürgermeister Klaus Saemann (SPD) hat der Ortsfeuerwehr der Kernstadt Peine am Freitag ein neues Fahrzeug übergeben – und zwar ein sogenanntes Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Hier gibt es die besten Bilder des HLF 20.

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr