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Lengede/Vechelde/Wendeburg Landkreis-Außenstelle bald in Vechelde?
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Landkreis-Außenstelle bald in Vechelde?
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08:00 18.09.2014
Das Winterbild zeigt die Kreuzung im Vechelder Ortskern. In das graue Eckgebäude in der Bildmitte könnte möglicherweise eine Landkreis-Außenstelle einziehen. Quelle: A /ISABELL MASSEL
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Auf PAZ-Anfrage erklärte Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD), diese Überlegungen hätten beim Kauf des leerstehenden Wohn- und Geschäftshauses an der Ecke Hildesheimer Straße/Köchinger Straße eine Rolle gespielt.

Hintergrund ist die mögliche Fusion der Landkreise Peine und Hildesheim. „Es gibt vonseiten des Landkreises Überlegungen, bei einer Fusion Aufgaben an die Gemeinden abzugeben“, erläutert der Verwaltungschef. Es sei denkbar, dass der Landkreis Peine Außenstellen in den Gemeinden unterhalte „und so beweist, dass die Angebote vor Ort bleiben“, so Marotz. Grundsätzlich seien die Gemeinden bereit dazu, Aufgaben zu übernehmen.

Das nun von der Gemeinde erworbene Gebäude an der Kreuzung der Hildesheimer Straße/Köchinger Straße/Peiner Straße sei geradezu ideal, eine amtliche Stelle des Landkreises oder eine Behörde aufzunehmen. „Es liegt dem Rathaus schräg gegenüber. Eine solche Nutzung wäre im Erdgeschoss denkbar“, meint der Bürgermeister.

Bislang steht aber noch nicht fest, ob das Gebäude erhalten bleibt. Eventuell soll es für einen Umbau der Kreuzung, der derzeit durch die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Wolfenbüttel, geplant wird, abgerissen werden. „Dann käme auch ein Neubau infrage“, sagt Marotz.

Hintergrund für den Umbau der Kreuzung ist eine erhoffte Verbesserung der Verkehrssituation. Derzeit verläuft die Kreuzung im Ortskern versetzt: Autofahrer, die aus der Peiner Straße über die Hildesheimer Straße in die Köchinger Straße fahren wollen, müssen erst links und dann rechts abbiegen, umgekehrt in anderer Richtung. Das soll sich mit dem Umbau des Einmündungsbereichs der Köchinger Straße ändern.

„Eigentlich sollten uns die Varianten von der Behörde zur Sommerpause vorgestellt werden, aber bis jetzt ist nichts eingegangen“, kritisiert der Bürgermeister. Denn erst dann könne entschieden werden, ob ein Abriss oder ein Teilabriss des bestehenden Gebäudes infrage komme.

mir

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