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Krippe statt Bürgerhaus für Wendeburg

Wendeburg Krippe statt Bürgerhaus für Wendeburg

Eine neue Krippengruppe will die Wendeburger Verwaltung im ehemaligen Feuerwehrhaus in Zweidorf einrichten. Damit erteilt sie der Bürgerinitiative, die dort ein Bürgerhaus schaffen wollte, eine Absage.

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Kein Bürgerhaus, wie von einer Bürgerinitiative gewünscht, sondern eine Krippe soll aus dem ehemaligen Feuerwehrhaus in Zweidorf werden.

Quelle: im/A

Wendeburg. „Die Bürgerinitiative wird vonseiten der Verwaltung ernst genommen“, betont Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU). „Wenn wir für die Vereine einen Raumbedarf hätten, hätte man über das Bürgerhaus nachdenken können.“

Eine Umfrage der Gemeinde habe aber ergeben, dass dies nicht der Fall sei. „Wir haben an 29 Gruppen und Vereine aus der Zentralortschaft Fragebögen verschickt, um den Raumbedarf zu ermitteln“, schildert Albrecht. 20 der Angeschriebenen antworteten, 13 von ihnen, darunter die Feuerwehr, hätten Bedarf für die Nutzung von Gemeinschaftsräumen angemeldet.

Sie alle sollen künftig im Schulungsraum des erweiterten Wendeburger Feuerwehrhauses am Meierholz unterkommen. „Wir können alles abdecken. Es gibt keinen Grund, zusätzliche Räume vorzuhalten“, so Albrecht.

Wohl aber, eine weitere Krippengruppe zu schaffen, verweist der Bürgermeister auf den ab 2013 geltenden Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für 35 Prozent der Ein- bis Zweijährigen. Und dafür eigne sich das ehemalige Feuerwehrhaus in Zweidorf. „Mit der neuen Gruppe mit 15 Plätzen und den Tagesmüttern könnten wir bereits ab September 2012 die erforderlichen 35 Prozent vorhalten.“

260 000 Euro würde der Um- und Anbau kosten. Dabei hofft die Gemeinde, an einem weiteren Förderprogramm des Landes zum Krippenausbau zu partizipieren. Das Gebäude muss nicht nur erweitert, sondern auch mit Dämmung und Solaranlage versehen werden. Außerdem braucht es einen neuen Dachstuhl, eine neue Heizung sowie neue Türen und Fenster.

„Ich setze auf das Verständnis der Bürgerinitiative“, sagt Albrecht, der sich mit dieser zum Gespräch traf. „Es wurde bereits Zustimmung signalisiert, wenn es dringenden Bedarf gibt.“

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