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Lengede/Vechelde/Wendeburg Kramer kontert Kiesswetter: „Kein Anschluss an Salzgitter gewünscht!“
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Kramer kontert Kiesswetter: „Kein Anschluss an Salzgitter gewünscht!“
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23:07 20.01.2014
Das Rathaus in Lengede. Der ehemalige Kreisrat, Wolfgang Kiesswetter, hatte vorgeschlagen, die Südkreisgemeinde der Stadt Salzgitter zuzuschlagen. Quelle: mu
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Er widerspricht damit den Überlegungen von Parteifreund Wolfgang Kiesswetter, Lengede der Stadt Salzgitter zuzuschlagen. Der ehemalige Kreisrat hatte diesen Vorschlag während der vergangenen CDU-Stadtverbandsversammlung geäußert (PAZ berichtete).

Kramer unterstreicht, dass die Gemeinde Lengede praktisch schuldenfrei sei - man habe keine Kassenkredite, sondern lediglich in geringem Umfang Kredite für die Sanierung der Kläranlage (Gebührenhaushalt) und den Ankauf von Bauland („rentierliche“ Schulden) aufgenommen. Warum solle die Gemeinde also zu einem besseren Haushalt der hoch verschuldeten Nachbarstadt beitragen, fragt der Christdemokrat und erklärt: „Wir wollen unsere Souveränität behalten und uns nicht fremdregieren lassen.“

Kramer würde, ebenso wie Kiesswetter für Vechelde, allerdings eine Verbindung zu einem Großkreis Braunschweig, in dem die Gemeinde Lengede selbständig bleibt, bevorzugen. Inwieweit man dies eventuell gemeinsam vorbereitet, wäre eine Aufgabe der Bürgermeister, schlägt der CDU-Vorsitzende vor.

Auch zu einem möglichen Zusammenschluss auf höherer Ebene äußert sich Kramer. „Der Sinn einer Kreisfusion steht immer mehr infrage, weil keine Hilfe des Landes kommt“, erklärt der Woltwiescher. Die Lengeder CDU gehe erst einmal davon aus, dass der Landkreis Peine erhalten bleibe, zumal die neue Landesregierung sehr deutlich gemacht habe, dass nicht mit weiteren Entschuldungsprämien für defizitäre Kreishaushalte aus Hannover gerechnet werden könne.

mu

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