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Kraftakt: 284 000 Euro für Kinderkrippe

Kraftakt: 284 000 Euro für Kinderkrippe

Der Grundstein für die wohl größte Investition der Gemeinde Wendeburg in diesem Jahr ist gesetzt: die 580 000 Euro teure Kinderkrippe. Gestern mauerte Bürgermeister Hans Peter Reupert (CDU) eine Kassette mit Hartgeld, der PAZ, dem Gemeindeblatt und den Bauplänen der Krippe in den hohlen Grundstein ein.

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Bürgermeister Hans Peter Reupert (CDU) und Ratsmitglieder bei der Grundsteinlegung.

Quelle: im

Wendeburg-Wendezelle. Wegen der Sommerferien waren nur wenige Ratsmitglieder und am Bau Beteiligte, wie die Bauunternehmer Horst und Timo Fahl sowie Architekt Hans-Heinrich Lippe, auf den Bauplatz nördlich des Kreisels in Wendezelle gekommen. „Eigentlich hätte die Krippe mehr Zuspruch verdient“, kommentierte Reupert, aber mitten in den Ferien sei dies eben schwierig.

Er nannte den Krippenbau einen „erheblichen Kraftakt“ und betonte, dass die Gemeinde Wendeburg die Einrichtung einer Kinderkrippe freiwillig vorweg genommen habe. Erst ab 2013 plant der Gesetzgeber einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz für 35 Prozent der Ein- bis Dreijährigen einzuführen. „Es gibt eine moralische Verpflichtung gegenüber den Eltern“, sagte der Bürgermeister. Mit der Kinderkrippe, einer „Investition für die Zukunft mit Auswirkung auf die Kindererziehung und die Entwicklung der Gemeinde selbst“ könne „Druck aus dem Kessel“ genommen werden. Der Bedarf sei da, die neue Krippe bereits ausgebucht. „Das ist es, was die Bevölkerung heutzutage braucht,“ betonte Reupert.

Die Entscheidung, die Kinderkrippe auf dem 1700 Quadratmeter großen Grundstück „Fasanenring 23“, in Sichtweite des Betreuten Wohnens, zu errichten, fiel Ende 2008. Mitte März wurde der Bauantrag gestellt, drei Monate später wurde der Bau genehmigt und kurz darauf begonnen. Voraussichtlich im Dezember soll das Gebäude fertig sein, und die zwei Gruppen à 15 Kinder können einziehen. In vielen Ortschaften der Gemeinde Wendeburg gibt es bereits Kleinkindbetreuung in altersgemischten Gruppen, nur in Wendeburg selbst war dies bislang nicht der Fall. 296 000 Euro erhält die Gemeinde als Zuschuss vom Land Niedersachsen. An Eigenmitteln muss sie demnach 284 000 Euro aufbringen.

Mirja Weber

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