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Kindergarten „Wilde 9“ bekam Zertifikat

Woltwiesche Kindergarten „Wilde 9“ bekam Zertifikat

Seit sechs Jahren gibt es im Woltwiescher Kindergarten bereits den naturnahen Spielbereich. Nun erhielt er für die naturnahe Gestaltung des Geländes von Bioland ein „Naturgarten“- Zertifikat – als erste Einrichtung in ganz Niedersachsen.

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Rosemarie Gemba (links) und Lengedes Bürgermeisterin Maren Wegener bei der Zertifikatsübergabe.

Quelle: Lara Krämer

Woltwiesche. Beim Krippenneubau sollte damals das gesamte Gelände verändert werden. Der Krippenbereich ist nun vom Kindergarten nicht durch einen Zaun abgetrennt, sondern durch ein Beet mit heimischen Pflanzenarten und Gehölzen.

„In den Beeten auf dem ganzen Gelände finden sich verschiedene Kräuter und Gräser“, erklärte Rosemarie Gemba, Betreuerin des Projektes. „Wichtig war uns auch, dass im Krippenbereich alle Gehölze essbare Früchte, wie zum Beispiel Himbeeren, haben“, sagte Gemba. Besonders sei, dass für die Gestaltung der Außenanlage auch altes Material, wie Gehwegplatten, wiederverwendet wurden. „Aus diesen haben wir zum Beispiel ein Rondell gestaltet, an dem die Kinder sehr gern spielen.“

Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern seien begeistert von der Möglichkeit, dass die Kinder in der naturnahen Umgebung spielen können. „Viele sagen, dass hier die Kinder noch Kinder sein und in der Natur toben können“, so Tanja Jansen, die Leiterin der Kita „Wilde 9“.

Die naturnahe Gestaltung benötigt aber auch Pflege. „Die Instandhaltung funktioniert hier sehr gut und das von Anfang an. Nur dadurch ist die Gestaltung auch nachhaltig“, betont Gemba.

Auch Lengedes Bürgermeisterin Maren Wegener ist begeistert: „Das ist eine super Sache. Die Gärten geben den Kindern Freiraum und Inspiration – auch wenn es viel Arbeit macht.“

Bisher gibt es fünf solcher Einrichtungen in der Gemeinde Lengede. „Es sollten sich nicht nur Gemeinden zu solchen Gärten entschließen, sondern auch Firmen. Es dient ja nicht nur den Menschen, sondern auch den Pflanzen und Tiere in unserer Umgebung“, sagt Gemba abschließend.

Von Lara Krämer

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