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Kellerräume des Umspannwerks waren vollgelaufen

Großeinsatz für die Feuerwehr in Wahle Kellerräume des Umspannwerks waren vollgelaufen

Einen wetterbedingten Großeinsatz hatten die Feuerwehren der Gemeinde Vechelde am Mittwoch am Umspannwerk in Wahle. Gegen 8 Uhr lief der Alarm auf. Im Einsatz waren die Ortsfeuerwehren Vechelde-Wahle, Sierße, Fürstenau, Köchingen, Vechelade und Bettmar.

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Einsatzwagen der Feuerwehr Lengede am Grubenweg.

Quelle: Feuerwehr

Wahle. Das Umspannwerk wird von der Firma Tennet betrieben. „Es sind Keller der Betriebsgebäude vollgelaufen“, bestätige Pressesprecher Markus Lieberknecht auf Anfrage der PAZ. Es habe aber zu keinen Zeitpunkt eine Gefährdung der Stromversorgung oder eine Gefahr für Menschen oder Umwelt bestanden, betont Lieberknecht.

„Derzeit werden etwa 3000 bis 4000 Liter Wasser pro Minute aus den Kellerbereichen gepumpt, ein Einsatzende ist noch nicht abzusehen“, lautete ein Zwischenbericht vom Sprecher der Gemeindefeuerwehren, Daniel Goebel, um 11.15 Uhr. Einsatzleiter vor Ort war Gemeindebrandmeister Peter Splitt.

Die Wehren konnten den Einsatzort gegen 14.30 Uhr verlassen. Nach Goebels Schätzung wurden rund eine Million Liter Wasser abgepumpt. „Das war für uns ein großer Einsatz und eine Herausforderung“, so der Feuerwehrsprecher.

„Das Wasser ist von einer angrenzenden freien Fläche mit kleiner Schräglage auf das Gelände gelaufen. Der Boden war durch den anhaltenden Starkregen so gesättigt, dass er nichts mehr aufnehmen konnte“, erklärte Lieberknecht. In den Keller gelangt war es durch Kellerluken. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es so einen Fall schon einmal gegeben hat. Selbstverständlich werden Maßnahmen ergriffen, um so etwas künftig zu vermeiden“, so Lieberknecht.

Mitarbeiter hätten morgens bei Dienstantritt das Wasser bemerkt, das langsam, aber kontinuierlich ins Gebäude geflossen ist. Bei einem Vorfall dieses Ausmaßes sei es selbstverständlich, die Profis von der Feuerwehr zu rufen. Mit dem Gelände und den Räumlichkeiten seien diese vertraut, denn es gebe regelmäßige Schulungen, Führungen und Einweisungen.

Der Schaden hält sich nach Lieberknechts Worten in Grenzen, da keine empfindlichen Geräte betroffen gewesen seien.

Von Kerstin Wosnitza

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