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Lengede/Vechelde/Wendeburg Kein Internet: Bei der Hitze geht der Shelter in die Knie
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Kein Internet: Bei der Hitze geht der Shelter in die Knie
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06:00 31.07.2018
Beschattung mal anders: Werner und Hannelore Wiese am Shelter in Sophiental. Quelle: Dennis Nobbe
Sophiental

Seit etlichen Tagen beobachtet Werner Wiese aus Sophiental ein ungewöhnliches Phänomen: Ab etwa 15 Uhr fällt die Verbindung ins Internet aus. „Jeder im Dorf, der einen Kontrakt mit htp hat, ist davon betroffen“, sagt er. Betroffen sei auch die Telefonverbindung.

Ab etwa 21 Uhr sei der Spuk vorbei, alles funktioniert wieder. „Ursache ist ein überhitzter Schaltkasten von Htp, der nachmittags in der prallen Sonne steht“, vermutet Wiese.

Das bestätigt htp-Sprecherin Kathrin Mackensen auf Nachfrage. „Der Shelter, wie die modernen Schaltkästen genannt werden, ist ab etwa 15 Uhr direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt. Dadurch heizt er sich so sehr auf, dass der Überhitzungsschutz aktiviert wird“, erklärt sie.

Eingebaute Kühlung reicht derzeit nicht aus

Die Shelter seien für normales Sommerwetter ausgelegt. Der aktuellen anhaltenden extremen Hitze sei die eingebaute Kühlung nicht gewachsen. „Die Kästen sind mit einem Lüfter ausgestattet, der für Kühlung sorgt. Wenn das nicht ausreicht, schaltet sich der Shelter automatisch ab, um Schäden an der Hardware zu verhindern“, macht Mackensen deutlich.

Bisher habe es das Phänomen, das derzeit in Sophiental – aber auch an anderen Standorten – auftritt, so nicht gegeben. „Das liegt eindeutig an der Extremwetterlage“, sagt die Sprecherin.

Kurzfristig könne man leider nichts machen. Weil aber damit zu rechnen sei, dass es künftig häufiger Wetterlagen wie in diesem Sommer geben wird, suche man für die Zukunft nach Lösungen. „Wir prüfen unter anderem, ob es Möglichkeiten gibt, die betroffenen Shelter zu beschatten“, so Mackensen.

Bei der Auswahl künftiger Standorte werde man das Problem natürlich berücksichtigen.

Es gebe bestimmte Parameter für die Aufstellung der Shelter – künftig wird die Beschattung ein weiterer sein.

Von Kerstin Wosnitza

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