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Katze in Falle: Luna hat ihre Verletzung nicht überlebt

2500 Euro Belohnung für Hinweise zum Fallensteller Katze in Falle: Luna hat ihre Verletzung nicht überlebt

Anfang Dezember berichtete die PAZ vom Schicksal der Katze Luna aus Klein Lafferde, die wegen einer Tellerfalle ein Bein verloren hatte. Jetzt hat ihr Besitzer mitgeteilt, dass die Geschichte für das Tier nicht gut ausgegangen ist: Luna verstarb am Montag an einer Lungen-Embolie.

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Die Katze aus Klein Lafferde war in eine verbotene Tellerfalle geraten. Ihr Bein musste amputiert werden.

Quelle: privat

Klein Lafferde. Sehr berührt hat Lunas Schicksal Beate Gries aus Watenbüttel, die mit der Katze eine besondere Geschichte verbindet: Sie hat sich um Luna gekümmert, als diese noch ein Katzenbaby war. Gries und einige Menschen aus ihren Umfeld haben die Belohnung zur Ergreifung des Fallenstellers um 1500 Euro aufgestockt.

„Im Sommer 2009 wurde ich gebeten, zwei ausgesetzte und verwilderte Katzen am Bootshafen in Braunschweig kastrieren zu lassen. Beide Katzen hatten jedoch bereits Junge. Eines war Luna“, erinnert sich Gries. Sie hat das Katzenmädchen zusammen mit ihren Geschwistern, der Katzenmama und der Tante im Wechsel mit einer älteren Dame vor Ort versorgt, bis die Jungen alt genug waren, um sie von ihrer Mutter zu trennen. Es sei gelungen, für alle Tiere ein behütetes Zuhause zu finden.

„Das ist jetzt acht Jahre her, und wir – außer mir auch die Menschen, bei denen Lunas Geschwister leben, und Freunde, die Ähnliches erlebt haben – sind sehr betroffen von Lunas Schicksal. Darum stocken wir die Belohnung, die zur Ergreifung des Fallenstellers bereitgestellt wurde, um 1500 Euro auf. Wir hoffen, dass es dazu beträgt, den Täter zu überführen“, macht Gries deutlich.

Genauso wichtig sei es den Tierfreunden aber, dazu beizutragen, dass diese zwar verbotenen, aber frei verkäuflichen Schlagfallen nicht benutzt und am besten gar nicht erst gekauft werden.

Die Tierschutzorganisation PETA hatte bereits 1000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führen. Mit der Summe aus dem Umfeld von Beate Gries stehen nun insgesamt 2500 Euro bereit.

Die Polizei Lengede, Telefon 05344/7177, sucht weiter Zeugen zu dem Vorfall.

Von Kerstin Wosnitza

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