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KAB-Wünsche zur Wahl: Familienförderung, Grundrente und weniger Wahlwerbung

Lengede KAB-Wünsche zur Wahl: Familienförderung, Grundrente und weniger Wahlwerbung

Lengede. Ein Abend der bewussten politischen Doppeldeutigkeiten fand jetzt bei der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) im Lengeder Gemeindezentrum statt.

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Auf Papierschiffchen schrieben die Teilnehmer ihre Wünsche für die Bundestagswahl.

Wie gewohnt kritisch setzten sich die Teilnehmer aktuell mit den bevorstehenden Bundestagswahlen auseinander und diskutierten über Wünsche an die Parteien und Abgeordneten. Es ging zum Beispiel um Mindestlohn und „umver(fair)teilen“, gerechte Bezahlung von Arbeitnehmern sowie Hartz IV und Aufstocker.

„Rentner und Arbeitnehmer sind nicht für die von wenigen ausgelöste Finanzkrise verantwortlich“, lautete ein Fazit der politischen Runde. Deshalb forderten die lebenserfahrenen Mitglieder von den Politikern unter anderem die Einführung einer Finanztransaktionssteuer, „damit dem zügellosen Handeln an den Börsen Einhalt geboten wird“, wie es ein Teilnehmer formulierte.

Zur Bastelstunde wurde die KAB-Veranstaltung, als von den Teilnehmern Papierschiffchen gefaltet wurden. Auf diese schrieben die Anwesenden ihre Wünsche an die Bundestagskandidaten. Auf einer „See(Seh-)karte“ gab es dann die Bananenrepublik oder den Schuldenberg, der gekonnt umschifft werden musste.

Folgende „Bot(Boot-)schaften“ sollten dann umgehend an die örtlichen Kandidaten gesandt werden: Geld bei der Wahlwerbung sparen, dafür lieber die Forschung fördern, junge Familien stärken und die Einführung einer Grundrente, den Soli verringern und Energiesubventionen abbauen, für Mindestlohn und eine gute Umwelt sorgen sowie „weniger Blabla in Reden“, sondern lieber Wahlversprechen halten.

rd

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