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Investitionen in Kitas und neuer Mehrzweckhalle

Planungen in Vechelde Investitionen in Kitas und neuer Mehrzweckhalle

Finanziell ist die Gemeinde Vechelde gut aufgestellt: Der Haushalt ist nicht nur ausgeglichen, sondern weist mit 74 700 Euro sowohl im ordentlichen Ergebnis als auch mit rund 3,4 Millionen Euro, welche sich aus den Erlösen aus  Grundstücksverkäufen ergeben, im außerordentlichen Ergebnis Überschüsse auf.

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Der Güterschuppen am Bahnhof soll zu einem Mehrzweckraum für Vereine umgebaut werden.
 

Quelle: Gröhl

Vechelde. „Seit 2003 zeigen die Jahresergebnisse im Gemeindehaushalt Überschüsse auf“, macht Bürgermeister Ralf Werner (SPD) bei der Haushaltsvorstellung 2018 deutlich. Investieren will die Gemeinde im kommenden Jahr laut Haushaltsplan rund 11,4 Millionen Euro. „10,3 Millionen Euro können wir aus eigner Kraft finanzieren, lediglich eine Netto-Kreditaufnahme in Höhe von 1,1 Millionen Euro ist notwendig“, berichtet Werner. Denn die Gemeinde hat viel vor: Neben den Baugebieten will sie weitere Projekte verwirklichen.

Zahlreiche Baugebiete hat die Kommune bereits umgesetzt und will weitere folgen lassen. Insgesamt 870 000 Euro fließen in die Erschließung der Baugebiete „In den Kühläckern“ in Wahle und „Eichhof II“ in Wedtlenstedt.

Eine weitere große Ausgabe stellt der Neubau der Kindertagesstätte in Wahle (über 2,8 Millionen Euro) dar. Im Sommer 2018 sollen die Bauarbeiten dazu beginnen, die Inbetriebnahme ist für 2019 vorgesehen. Geplant seien derzeit insgesamt fünf Gruppen – drei Kindergarten- sowie zwei Krippengruppen. Eine zweite Finanzierungsrate von 350 000 Euro fließt in die Kita Hildesheimer Straße (Gesamtkosten: Rund 2,1 Millionen Euro).

Auch der Brandschutz ist Thema: 900 000 Euro sind für den Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses in Vechelde angedacht, rund 280 000 Euro für weitere technische Ausrüstungsgegenstände. „Daneben ist für die Errichtung einer Rettungswache in einem separaten Gebäude die Finanzierung durch eine zweite Rate von 650 000 Euro sichergestellt“, erklärt Werner.

Vorgemerkt ist auch eine Investitionszuweisung in Höhe von 900 000 Euro für den Umbau des Güterschuppens am Bahnhof zu einem Mehrzweckraum, der den Vereine für spezielle Sportangebote zur Verfügung stehen soll. „Durch den Bevölkerungswachstum stoßen wir an räumliche Kapazitäten. Mit einem neuem Mehrzweckraum können wir die Lage in den Sporthallen entlasten. Vorzustellen ist, dass zum Beispiel Gymnastikgruppen in die Räumlichkeiten ziehen“, so Werner zum Hintergrund.

Für den beitragspflichtigen Ausbau von Straßen sind Investitionen von rund 620 000 Euro vorgesehen. „Die werden aber überwiegend aus Beiträgen finanziert“, versichert Werner.

Trotz großer Investitionen werde die Gemeinde in naher Zukunft weiterhin finanziell auf soliden Beinen stehen können:„Nach der mittelfristigen Finanzplanung wird die Gemeinde auch bis 2021 ausgeglichene Ergebnishaushalte mit Überschüssen vorweisen könne“, so Werner. Doch so positiv die Zahlen aussehen, Bürgermeister Werner tritt auf die Euphorie-Bremse. Auch, wenn die Prognose für die Folgejahre gut ausfällt - ein genaues Hinschauen bei Aufgaben und Ausgaben sei in jedem Fall erforderlich.

Am 18. Dezember will der Gemeinderat über den Haushaltsplan beraten.

Von Anna Gröhl

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