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Lengede/Vechelde/Wendeburg In Harvesse wird kräftig geklappert
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg In Harvesse wird kräftig geklappert
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08:00 14.04.2010
„Außerordentlicher Glücksfall“: Eines der beiden Harvesser Storchennester ist wieder besetzt. Quelle: cb

Wendeburg-Harvesse. Das Harvesser Storchenpaar ist zurück aus dem Winterurlaub in wärmeren Gefilden: „Das Männchen ist am 15. März angekommen“, erzählt Harvesses Ortsvorsteher Heiko Jacke, der sich seit seiner Kindheit für Störche begeistert. Im Gegensatz zu den Wendeburger Störchen, die die Westroute über Gibraltar, Spanien und Frankreich genommen hätten, sei der Harvesser Storch über Osteuropa gekommen.

„Es ist ein außerordentlich fleißiges Männchen, es hat beständig neue Zweige herangeschleppt und das Nest ausgebaut“, hat Jacke beobachtet. Und die Bemühungen des Männchens waren von Erfolg gekrönt, auch ein Weibchen ist vor kurzem eingetroffen und hat bereits das Nest bezogen.

Hatten sich die Störche 2008 das Nest auf dem Grundstück der Familie Rautmann ausgesucht, bezogen die Schreitvögel ein Jahr später das Pfahl-Nest von Helmut Klein in den Auewiesen. „Hier gibt es eine gute Froschpopulation“, sagt Klein. „Also genügend Nahrung für die Störche.“ Auch wenn alle anderen Anwohner einen besseren Ausblick auf das Nest haben: „Wir haben Freude daran, wenn der Storch da ist“, sagt Helmut Klein.

Heiko Jacke hofft indes auf reichlich Storchennachwuchs: „Hoffentlich werden es in diesem Jahr drei Jungtiere. Durch die EU-Agrarreform von 1992, die Landwirte dazu verpflichtete Flächen brach liegen zu lassen, ist die Storchenpopulation angestiegen“, weiß er. Doch vor wenigen Jahren wurde diese Verpflichtung wieder aufgehoben. „Man muss abwarten, wie sich das entwickelt“, sagt der Storchen-Freund, der auch im Umland Storchennester besichtigt.

Das Pfahl-Nest auf dem Grundstück der Familie Rautmann ist bislang leer geblieben. Aber auch über das eine besetzte freut sich Heiko Jacke sehr: „Das ist ein außerordentlicher Glücksfall.“

Mirja Weber

„VW-Busse scheinen bei Dieben sehr begehrt zu sein“, bestätigt Peines Polizeisprecher Stefan Rinke. Seit dem 1. Januar 2010 sind allein im Landkreis Peine sieben VW-Busse Ziel von Autodieben geworden. Vier Bullis wurden gestohlen, bei dreien blieb es beim Versuch. Schätzungsweise 60 000 bis 70 000 Euro Schaden sind entstanden.

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Tolles Ergebnis: Stolze 7800 Euro haben die 320 Schüler der Albert-Schweitzer-Grundschule für die Erdbebenopfer von Haiti gesammelt. Sponsoren, die sich die Kinder selbst gesucht haben, bezahlten in einem Zeitraum von vier Wochen für jede gelaufene Runde in der Sporthalle und jede Bahn in der Schwimmhalle einen gewissen Obulus. Das Geld wurde gestern im Beisein der Schüler in Form eines Schecks an das Kinderhilfswerk Unicef übergeben.

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