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In 365 Tagen um die halbe Welt

Wedtlenstedt In 365 Tagen um die halbe Welt

Ein Mann, ein Schiff, ein Abenteuer: Vom Yachthafen Heidanger in Wedtlenstedt segelt der 53-jährige Thomas Langer nach Neuseeland. 365 Tage hat er für die Hinfahrt eingeplant. Dort angekommen will er einen alten Freund besuchen. Die erste Etappe bis ins Baltische Meer hat der Architekt schon geschafft, gestern machte er die Leinen in Lemkenhafen auf Fehmarn fest.

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Die Frigga wird die nächsten zwei Jahre das Zuhause von Thomas Langer sein.

Vechelde-Wedtlenstedt . „Einhandsegeln, Tage oder Wochen entfernt von jeglicher Zivilisation, hautnah die Dimension unseres Planeten spüren, im Mikrokosmos meines kleinen Bootes Augenblicke erleben, in denen das durch die Alltagsumstände bestimmte Zeitempfinden seine Bedeutung verliert. Darum geht es mir“, sagt Langer, der lange daran gearbeitet hat, seinen Traum zu verwirklichen.

Momentan liegt Langer, der am 6. Juli in Wedtlenstedt gestartet ist, gut im Zeitplan. Diesen einzuhalten ist das A und O beim Fahrtensegeln. Denn für die Überquerung der Biskaya, die für schlechtes Wetter, starke Stürme und extremen Seegang bekannt ist, eignet sich zum Beispiel der August am besten, während der Atlantik im Dezember am ruhigsten ist. Vom Golf von Biskaya geht es übrigens weiter über Lissabon, Madeira, Teneriffa über den Atlantik bis in die Karibik, von dort aus durch den Panama-Kanal und die Südsee bis zu den Antipoden.

Nach dem Besuch seines Freundes auf Neuseeland will Langer auf gleichem Kurs in umgekehrter Richtung wieder Richtung Wedtlenstedt segeln. Auch dafür ist gut ein Jahr eingeplant.

Als Funker bei der Bundesmarine stach Langer 1977/78 erstmals mit der Fregatte „Braunschweig“ in See. Privat entschied er sich allerdings zunächst für ein anderes Hobby: Fallschirmspringen. Zwischenzeitlich begeisterte er sich auch für den Radsport und fuhr eine Tour von Braunschweig nach Venedig.

„An meinem 40. Geburtstag hatte ich dann plötzlich wieder Sehnsucht nach der See“, sagt Langer. Umgehend erwarb er alle nötigen Scheine, fuhr Chartertörns auf der Ostsee und im Wattenmeer, bevor 2007 die Idee reifte den alten Freund, der vor 20 Jahren nach Neuseeland ausgewandert ist, zu besuchen. 2008 kaufte er sein Boot, die Frigga, die nun für die nächsten zwei Jahre sein Zuhause sein wird.

Wer Langers Abenteuerreise miterleben will, findet alle Informationen auf der Internetseite www.frigga-live.de. Dort schreibt der 53-Jährige ein Logbuch, außerdem gibt es eine Karte mit dem aktuellen Aufenthaltsort.

Michael Lieb

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