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„Ich kriege wieder Kraft!“

Benefizkonzert Lengede „Ich kriege wieder Kraft!“

„Ein Konzert für Doris“ – unter diesem Motto stand das Benefizkonzert, das die Musikgruppe Rot-Weiß Lengede am Sonnabend im Landhotel Staats in Lengede zu Gunsten des an Leukämie erkrankten Vereinsmitglieds Doris Gross gab.

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Die Musikgruppe Rot-Weiß Lengede spielte für den guten Zweck auf.

Quelle: im

Lengede. An dem Abend beteiligten sich außerdem die Selbsthilfegruppe Leukämie, die Deutsche Knochenmarkspender-Datei, die Siebenbürger Trachtengruppe Karpatentänzer und als Überraschungsgast „Laphetemookies“ aus den Niederlanden.

Mehr als 200 Besucher genossen Musik und Tanz, spendeten Geld und informierten sich über die Stammzellspende, womit an Leukämie Erkrankten geholfen werden kann. „Mit dem Geld wollen wir die wirtschaftliche Not der Familie lindern“, sagte der Vorsitzende von Rot-Weiß, Reiner Vanselow.

Während das Jugendorchester von Rot-Weiß spielte, drangen getrommelte Rhythmen vom Flur aus in den Saal, Trompeten und andere Blasinstrumente stimmten ein: „Laphetemookies“, eine mit den Lengedern befreundete Musikgruppe aus den Niederlanden stürmte den Saal. Sie tanzten und hüpften zu ihren fröhlichen Rhythmen. Das Publikum begrüßt die „Störer“ mit Jubelrufen und Beifall. Im Anschluss an ihren schwungvollen Auftritt meldeten sich die Niederländer gemeinsam im Nebenraum für die Typisierung an.

Hier stand Holger Berndt bereit um Fragen zu beantworten und Vorurteile zu zerstreuen. „Die Knochenmarkspende steckt immer noch in den Köpfen, dabei wird nicht mehr das Knochenmark direkt, sondern Blut gespendet“, sagte Berndt, der selbst Spender ist. Die benötigten Stammzellen werden so ähnlich wie bei einer Blutwäsche aus dem Blut des Spenders herausgefiltert.

Das Engagement und die Mut machenden Worte der vielen Menschen hatten schon an dem Abend einen Erfolg: „Es tut mir sehr gut zu sehen, dass sich viele Menschen engagieren. Es baut mich auf, und ich kriege wieder mehr Kraft“, sagte Doris Gross der PAZ.

„Die Veranstaltung war ein guter Erfolg“, zeigte sich später Reiner Vanselow erfreut, „152 Menschen haben sich für die Typisierung angemeldet.“ Je mehr Menschen sich typisieren lassen, desto besser sind die Chancen für alle Leukämie-Patienten und so erfüllt sich vielleicht noch ein zusätzlicher Wunsch von Gross: „Ich hoffe, dass nicht alle Menschen so lange warten müssen wie ich.“

wis

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