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Lengede/Vechelde/Wendeburg Hohe Haftstrafen für „Spielhallen-Bande“
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Hohe Haftstrafen für „Spielhallen-Bande“
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13:14 16.02.2016
In der Verhandlung der Wendeburger Spielhallen-Bande kam es am Landgericht Braunschweig am Montag zur Urteilsverkündung.
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Die sechs Männer im Alter zwischen 28 und 37 Jahren rumänischer Herkunft waren wegen zwölf Taten angeklagt, die durch umfangreiche Ermittlungs- und Observierungsarbeit der Polizei aufgedeckt werden konnten. Sie waren unter anderem im Mai letzten Jahres in Wendeburg in eine Spielhalle eingebrochen und hatten dort einen Geldwechselautomaten mit rund 6000 Euro Bargeld erbeutet (PAZ berichtete). Weitere Einbruch-Diebstähle in wechselnder Besetzung fanden in Königslutter, Velpke, Bitterfeld, Staßfurt, Celle, Bergen, Lehre, Garbsen, Wolfsburg und Nienhagen statt. Dabei erbeutete die Bande rund 160 000 Euro und richtete einen Sachschaden von knapp 90 000 Euro an.

Alle Täter waren zwar geständig, dennoch fielen die Urteile hart aus. Begründet wurde dies mit den einschlägigen Vorstrafen in Italien, Belgien und Rumänien. Einige Täter haben bereits zehn Jahre und länger im Gefängnis verbracht. Aber auch Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Drogendelikte gehen auf das Konto der Angeklagten. Lediglich zwei Männer hatten sich noch nichts zuschulden kommen lassen. Auch die mitangeklagte 29-Jährige, die als einzige einer geregelten Erwerbstätigkeit nachgeht und der Bande eine von ihr angemietete Wohnung als Depot für das ganze Kleingeld bot, hatte sich zuvor nichts zuschulden kommen lassen. Da sie nicht direkt an den Einbrüchen beteiligt war, bekam sie eine sechsmonatige Haftstrafe aufgebrummt, die auf drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt ist. Außerdem muss sie 600 Euro an die Opferhilfe zahlen und wird im Zivilprozess auch noch von den Gläubigern in Regress genommen werden.

Die anderen sechs Täter, von denen viele keine berufliche Ausbildung haben, geschweige denn einer Arbeit nachgehen, verbringen die nächsten zwei bis fünf Jahre im Gefängnis. Außerdem müssen sie sämtliche Kosten des Verfahrens tragen, und auch zivilrechtlich wird noch einiges auf sie zukommen.

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