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Lengede/Vechelde/Wendeburg Großraumverband: Keine Einwände gegen VW-Zentrum
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Großraumverband: Keine Einwände gegen VW-Zentrum
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00:16 28.09.2013
So soll es einmal aussehen: Ein Planentwurf für das Logistik-Optimierungszentrum bei Harvesse. Quelle: RSE Planungsgesellschaft mbH
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Das Vorhaben sei raum- und umweltverträglich umsetzbar, sagt Fachbereichsleiter André Menzel. Allerdings hat der ZGB in seiner Stellungnahme Maßnahmen festgelegt, die bei der weiteren Planung berücksichtigt werden müssen.

Als Träger der Regionalplanung hatte der ZGB die Belange der Landwirte geprüft, die durch das Zentrum rund 20 Hektar Flächen verlieren und deren Wirtschaftswege betroffen sind. Auch die Auswirkungen auf die Abwasserverregnung der Stadt Braunschweig sowie die Folgen der zusätzlichen Verkehrsbelastungen auf die Kreuzung Bundesstraße 214/Landesstraße 321 und auf die Autobahnanschlussstelle Braunschweig-Watenbüttel wurden untersucht.
Und auch der mit dem Betrieb des Zentrums entstehende Verkehrslärm und seine Auswirkungen auf die anliegenden Bewohner in Harvesse kamen auf den Prüfstand. „Nach Aussagen der Gutachten bewegen sich die ermittelten Auswirkungen im Rahmen der Zulässigkeit“, beschreibt Diplom-Ingenieur Menzel die Ergebnisse.

Um die verbleibenden Belastungen weiter zu mindern, hat der ZGB Maßgaben getroffen: So müssen die Bürger durch einen geeigneten Lärmschutz vor dem Schienenlärm abgeschirmt werden. Außerdem muss von der Kreuzung B 214/L 321 bis zum Eingang des Zentrums ein Radweg gebaut werden.

Großen Anteil an der Entscheidung des ZGB haben die positiven regionalwirtschaftlichen Effekte des VW-Zentrums. So trage das Logistik-Zentrum zur Sicherung des VW-Standorts Braunschweig bei und der innerstädtische Lastwagen-Verkehr zum VW-Werk an der Hamburger Straße werde mit dem Zentrum erheblich reduziert, erläutert Menzel.

Mit diesem Ergebnis könnten die Gemeinde Wendeburg und die Volkswagen Immobilien GmbH in die weitere Planung einsteigen.

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Die Volkswagen Immobilien GmbH plant bei Harvesse den Bau eines Logistik-Optimierungszentrums zur Lagerung und zum Umschlag von Kraftfahrzeugteilen. Zudem soll das Zentrum einen Bahnanschluss erhalten.

Auf einem rund 135000 Quadratmeter großen Grundstück sollen Lagerhallen, Kalthallen zum Entladen der Lastwagen und Züge sowie Büro- und Sozialräume einschließlich einer Steuerstelle entstehen. Hinzu kommen Verkehrs- und Abstell- sowie Grünflächen.

Der Verkehrsanschluss erfolgt über die nördlich gelegene Landesstraße 321 zur Bundesstraße 214 und zur Autobahn 2. Außerdem soll das stillgelegte Eisenbahngleis zwischen Braunschweig und Harvesse reaktiviert und um ein neues Anschlussgleis zum Zentrum ergänzt werden.

Gerechnet wird mit 360 Lastwagen und zwei Zügen pro Tag.

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