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Gewerbegebiet: Die Bagger sind angerückt

Vechelde Gewerbegebiet: Die Bagger sind angerückt

Vechelde. Die Bagger sind angerückt: Die Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet Nord östlich des Vechelder Feuerwehrhauses haben begonnen.

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Die Erschließungsarbeiten für das neue Gewerbegebiet in Vechelde hinter dem Feuerwehrhaus haben begonnen. Im Hintergrund ist die Umgehungsstraße zu sehen.

Quelle: ISABELL MASSEL

Dort siedeln sich auf dem rund 1,5 Hektar großen Gelände in naher Zukunft eine Shell-Tankstelle, ein Unternehmen für Werbung und Fahrzeug-Beschriftung aus Bortfeld, eine Firma für Fenster, Türen, Rollläden und Wintergärten aus Vechelde sowie ein Computerservice-Unternehmen, ebenfalls aus Vechelde, an. Bereits geplant ist eine Erweiterung des Gebiets bis zum Regenrückhaltebecken, das auf etwa 2,5 Hektar Platz für weitere Betriebe bieten würde.

Die Straße am Feuerwehrhaus, die der Ortsrat Vechelde/Vechelade vor Kurzem auf den Namen „An der Feuerwache“ getauft hat, soll weitergeführt und dort eine 5,50 Meter hohe Lärmschutzwand zum nahen Wohngebiet errichtet werden. Allerdings nicht durchgehend, sondern nur in dem Bereich, in dem die Tankstelle entsteht. „Sie ist nur notwendig für einen eventuellen Nachttankbetrieb“, erklärt Ralf Werner von der Gemeinde Vechelde. Durchgehend soll dagegen ein zehn Meter breiter Grünstreifen zwischen Wohnbebauung und Gewerbeflächen angelegt werden.

Um die Zufahrt zum Gelände zu erleichtern soll außerdem eine Linksabbiegespur von der Sophientaler Straße von Wahle kommend gebaut werden. Die Fahrbahn muss dafür aufgeweitet werden. Die Arbeiten sollen im Frühjahr starten, teilte Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) mit. Der Auftrag für die Abbiegespur inklusive Erschließungsstraße und Einmündungsbereich in Höhe von 400 000 Euro sei bereits vergeben.

„Wir gehen davon aus, dass das Gewerbegebiet in drei bis fünf Jahren voll ist“, so Marotz. Und damit Vechelde weiter wachsen kann, hat die Verwaltung bereits eine weitere Fläche zwischen Wahle und der Umgehungsstraße ins Auge gefasst, auf der sich weitere Betriebe ansiedeln könnten. „Die Ankaufsentscheidung soll demnächst getroffen werden“, so der Verwaltungs-Chef.

Weiterhin gut vorstellen kann sich der Bürgermeister, auf dem Gelände neben Feuerwehr und Rettungswache auch die Polizeistation anzusiedeln. Bislang befindet sich diese an der Hildesheimer Straße in einem maroden Wohnhaus. Schon vor einiger Zeit hatte die Gemeinde angeboten, ein neues Haus zu bauen, wenn es das Land für 20 Jahre mietet (PAZ berichtete). Eine Antwort steht aus.

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