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Gesägt, geschnitzt und geschmirgelt

Wendeburg Gesägt, geschnitzt und geschmirgelt

In der Aula der Aueschule Wendeburg wird gehämmert und gehobelt, dass die Späne fliegen. 13 deutsche und 14 polnische Schüler arbeiten gemeinsam an einem Projekt: Sie stellen Holzschnitzstühle her.

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Sind stolz auf ihr gemeinsames Werk: Die deutschen und polnischen Schüler an der Aueschule Wendeburg.

Quelle: web

Wendeburg. Seit Sonntag sind die polnischen Austauschschüler, die aus Wendeburgs Partnerstadt Tulowice stammen, in ihren Gastfamilien untergebracht. Begleitet werden sie von Marzena Kasica-Borck, Barbara Pason, Jacek Patrys und Busfahrer Szymon Paradowski. Während die polnischen Schüler am Montag noch mit den deutschen Schülern zusammen den Unterricht besuchten, stand am Dienstag bereits der erste Teil des Holz-Workshops an. Noch vor einem Jahr war das anders. „Damals haben die polnischen Schüler an drei Tagen am Unterricht teilgenommen, das war wegen der geringen Deutschkenntnisse aber unbefriedigend.“ So entstand die Idee im Vorbereitungsteam des Schüleraustauschs, einen Holz-Workshop anzubieten.

„Die Idee stammt von der Schulsozialarbeiterin Stefanie Winter,“ erzählt Gemeindejugendpfleger Manfred Bonse. Ein ähnliches Projekt hatte bereits vor einigen Jahren eine Hauptschulklasse absolviert. „Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Schüler gern mit Holz arbeiten“, sagt Bonse. In den Jahren zuvor hatten die polnischen Schüler drei Tage lang am deutschen Unterricht teil

Der Spaß am Werkeln mit Stichsäge, Stechbeitel, Raspeln und Schleifpapier ist den Jugendlichen zwischen 15 und 17 Jahren anzusehen. „Das scheint ein echter Hit zu sein“, sagt der Gemeindejugendpfleger. Das bestätigen auch die Jugendlichen. „Ich glaube, dass es allen Spaß macht. Man muss wirklich zusammenarbeiten und alle sind in die Arbeit vertieft“, sagt die 16-jährige Julia Witt aus der R 10.2. Das Arbeiten im Team steht im Vordergrund.

Helge Harms, 15 Jahre alt, aus der H 8.1 erklärt die Arbeitsabläufe: „Das Brett wird mit der Stichsäge bearbeitet, erst wird die Sitzfläche angezeichnet und dann ausgesägt. Das große Brett dient als Rückenlehne, darin wird 40 Zentimeter über dem Boden ein Loch gesägt, wo das als Sitzfläche dienende Brett hindurch gesteckt wird.“ Dann wird noch ein bisschen gefeilt, und die Form für die Stuhllehnen festgelegt. „Manche haben Teufelshörner gemacht“, erzählt Sophie Thomsen-Schmidt, 15 Jahre, aus der R 9.2. Andere haben sich für die Anfangsbuchstaben ihrer Namen entschieden, andere haben Schmetterlinge und Herzen ausgesägt.

Die Kosten von 500 Euro für die Lärchenholzbretter übernehmen der Schulförderverein und das Austauschprogramm. 13 Stühle sollen als dekorative Sitzgelegenheiten in einer „Chill-Ecke“ stehen, die andere Hälfte wird an der Feuerstelle am Grünen Klassenzimmer aufgestellt und ein Stuhl geht nach Polen.

Mirja Weber

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