Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Gemeinde beteiligt sich an Radweg-Kosten

Wendeburg Gemeinde beteiligt sich an Radweg-Kosten

Wendeburg. Leicht fiel den Wendeburger Ratsmitgliedern die Entscheidung am Donnerstagabend nicht: Doch mehrheitlich stimmten sie für eine 50-prozentige Kostenbeteiligung der Gemeinde am Radwegbau in Wense.

Voriger Artikel
"Tag des offenen Hofes" am Sonntag bei Wiedemann
Nächster Artikel
Streit um begehrte Uhr endete vor Gericht

Radwegbau in Wense ja, aber nur mit Kostenbeteiligung: Über dieses Angebot des Landkreises wurde am Donnerstag im Wendeburger Gemeinderat diskutiert.

Quelle: Kim Neumann

Mit drei Gegenstimmen und zwei Enthaltungen wurde in einem gemeinsamen Antrag aller Ratsfraktionen der Beschluss gefasst: Die Gemeinde Wendeburg beteiligt sich mit 50 Prozent, höchstens aber 110000 Euro der Kosten für den Bau eines Radweges an der K 69 von der Ortsausfahrt Wense bis zur Einmündung der K 65 aus Harvesse im Zuge des Brückenneubaus des Landkreises.

„Neben der Kreisumlage fordert der Kreis Geld - das ist eine doppelte Bezahlung, die wir nur ganz schwer akzeptieren können“, sagte CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Commeßmann. Es habe den Charakter eines Präzedenzfalles, so der CDU-Politiker, der den Vorstoß der SPD/Grünen-Gruppe kritisierte. Diese war vor der Einigung auf einen fraktionsübergreifenden Antrag mit eigenen Antrag an die Öffentlichkeit gegangen.

Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU) erklärte: „Wir nehmen eine Aufgabe des Landkreises wahr. Wenn ich sehe, wie der Kreis mit uns umgeht, fällt es mir sehr schwer zuzustimmen.“ CDU-Ratsherr Albert Kuss bezeichnete das Angebot des Kreises als „Rattenfängermentalität“. Sein Vertrauen in den Kreis sei erschüttert.

„Wir machen das auch für die Wenser. Aber Neubrück ist die drittgrößte Ortschaft der Gemeinde und hat keine vernünftige Radweganbindung an Wendeburg“, erinnerte Barbara Schmidtke (SPD).

Verabschiedet wurden auch Voraussetzungen für die Beteiligung: Dass Fördermittel beantragt werden und, wenn diese fließen, sich der Anteil der Gemeinde entsprechend verringert; dass 2015/2016 der Radweg im ersten Bauabschnitt bis zur Einmündung der K 65 fertig gestellt wird und dass der zweite Bauabschnitt zur B 214, wenn möglich, direkt anschließend an den ersten ohne weitere Kostenbeteiligung der Gemeinde fortgeführt wird.

web

Voriger Artikel
Nächster Artikel
7a85f416-d829-11e7-9deb-d9e101ec633c
Erster Schnee im Peiner Land

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag hatte sich eine dicke Schneedecke über das Peiner Land gelegt. Hier gibt es die besten Schnappschüsse...

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr