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Lengede/Vechelde/Wendeburg Gemeinde treibt das „Projekt Schulwegsicherheit“ voran
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Gemeinde treibt das „Projekt Schulwegsicherheit“ voran
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21:13 22.05.2018
Die Gemeinde Lengede ist bei der Schulwegsicherung auf einem guten Weg. Quelle: dpa
Lengede

 „Die Sicherheit der Kinder auf ihren Wegen zu den drei gemeindlichen Grundschulen in den Ortschaften Broistedt, Lengede und Woltwiesche ist uns wichtig und soll verbessert werden – auch wenn die Sicherheit auf den Schulwegen eigentlich eine originäre Aufgabe der Schule ist, sieht sich die Gemeinde Lengede im Interesse unserer Kleinsten als Schulträger der Grundschulen hier in einer Mitverantwortung“, betont Bürgermeisterin Maren Wegener (SPD). Der Rat habe dazu einstimmig das „Projekt Schulwegsicherheit“ auf den Weg gebracht. 

Als starke Kooperationspartner wurden der Braunschweigischen Gemeinde-Unfallversicherungsverband und die Polizei Peine gefunden. „Erste Teilergebnisse konnten bereits erzielt und im Jugend- und Schulausschuss vorgestellt werden. Nach den Sommerferien werden auch die letzten Auswertungen der Erhebungen und die – von Experten unterstützt – erstellten Schulwegpläne vorgestellt werden können“, erklärt Wegener.

Elternbrief mit Erhebungsfragebogen

Mehrere bauliche Maßnahmen wurden kurzfristig realisiert. Beim Elternbrief mit Erhebungsfragebogen sei eine sehr gute Rücklaufquote zu verzeichnen gewesen. Ab dem nächsten Kindergartenjahr werde ein Projekt „Mein Schulweg“ zur Schulwegvorbereitung für die 5-jährigen Kindergartenkinder angeboten.

Die nun zur Verfügung stehenden Ergebnisse werden zu Hilfe gezogen, um Schulwegpläne für die drei Grundschulstandorte in der Gemeinde zu erstellen. Die Schulwegpläne werden nach Fertigstellung vorgestellt und dann auch auf der Internetseite der Gemeinde Lengede zur Verfügung gestellt.

Die „Gelben Füße“, die den Kindern dank des Engagements von Lehrern und Elternvertretern bereits den sicheren Weg zur Schule zeigen, werden dann an die aktuellen Pläne angepasst .

Gefahrenstellen erst gar nicht entstehen lassen

„Vor allem sind das Umdenken und das Sensibilisieren der Kinder und Eltern notwendig. Ein sicherer Schulweg muss für jedes Kind möglich sein“, so Wegener. Dass es hierfür schon positive Beispiel gebe, zeigten Eltern aus Barbecke, die sich schon vor Jahren in der Ortschaft zusammengeschlossen hätten und als Verkehrshelfer an den Bushaltestellen in der Ortschaft ehrenamtlich tätig seien und damit den Schulweg hier schon ein ganzes Stück sicherer gestalten würden.

„Schulwegsicherheit ist ein Thema, das ständiger Beachtung bedarf. Das Ziel der Gemeinde ist es, etwaige Gefahrenstellen im Gemeindegebiet erst gar nicht entstehen zu lassen“, bekräftigt Wegener. 

Von Jan Tjemann

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