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Feuerwehrhaus in Denstorf: Diskussion um Fahrzeugboxen-Anzahl

Vechelde Feuerwehrhaus in Denstorf: Diskussion um Fahrzeugboxen-Anzahl

Vechelde. Soll das neue Gerätehaus für die Feuerwehr Denstorf/Klein Gleidingen zwei oder drei Fahrzeugboxen bekommen? An dieser Frage schieden sich am Dienstagabend im Vechelder Feuerwehrausschuss die Geister. Eher am Rande thematisiert wurde auch der neue Feuerwehrbedarfsplan.

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So könnte das neue Feuerwehrhaus aussehen. Die Planskizze zeigt das Haus mit drei Fahrzeugboxen.

Quelle: oh

Sven Wildschütz von der Firma Umwelttechnik & Ingenieure stellte die Planung vor: Entstehen soll das rund 710000 Euro teure Gebäude auf einer 1650 Quadratmeter großen Fläche an der Hindenburgstraße in Denstorf. Die Zufahrt ist über den Mölderweg vorgesehen.

Neben einem Versammlungs- und Schulungsraum, der auch für Dorfveranstaltungen oder von Vereinen genutzt werden könnte, einem Lager- und Werkstattbereich sowie einem Büro für den Ortsbrandmeister soll es im Obergeschoss einen Raum für die Jugendfeuerwehr geben. Etwa 20 Autostellplätze sind vor dem Gebäude geplant. Auf Nachfrage von Doris Meyermann (Grüne) erklärte Wildschütz, eine Nutzung regenerativer Energien, wie etwa eine Solaranlage, sei für das Gebäude nicht sinnvoll.

Diskussionen gab es um die Anzahl der Fahrzeugboxen: CDU und Grüne begrüßten den Vorschlag der Verwaltung, das Haus mit drei Einstellplätzen auszustatten. Dafür sprach sich auch Gemeindebrandmeister Peter Splitt aus: „Eventuell könnte man dort ein Boot unterstellen.“ Die SPD lehnte dies jedoch ab, sprach sich für zwei Fahrzeugboxen aus - mit Option auf eine spätere Erweiterung. Die WVS enthielt sich. Mit vier zu vier Stimmen kam es zur Pattsituation, sodass keine Empfehlung abgegeben werden konnte. Nun befasst sich der Verwaltungsausschuss damit.

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Der neue Feuerwehrbedarfsplan

Hintergrund für den neuen Bedarfsplan, den die Verwaltung zusammen mit der Feuerwehr erstellt, sei die Sicherstellung der Tagesalarmsicherheit, informierte Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD). Diese sei teilweise defizitär, wie Übungen ergeben hätten. Dennoch sei der Brandschutz sichergestellt, indem „alles alarmiert wird, was alarmiert werden kann“, so der Bürgermeister. Man müsse sich der Thematik stellen, eventuell die Ausrückeordnung zu verändern. Schließlich hafte er als Hauptverwaltungsbeamter. Seit einem dreiviertel Jahr befasst sich eine Arbeitsgruppe mit dem Feuerwehrbedarfsplan, wesentliche Elemente seien die Brandlasten in den einzelnen Dörfern, die Ausrückestärke sowie die Ausrückezeit, teilte Marotz auf PAZ-Anfrage mit.

Wie das neue Konzept aussehen könnte, deutete Gemeindebrandmeister Peter Splitt an: „Angedacht ist, die Gemeinde in vier Löschbezirke aufzuteilen.“ Dies seien Vallstedt (Löschbezirk Süd), Denstorf/Klein Gleidingen (Ost), Bettmar (West) und Vechelde-Wahle (Nord). Derzeit wird das Konzept in den Ortswehren beraten.

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