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Lengede/Vechelde/Wendeburg Feuerwehr rettete Frau aus verqualmter Wohnung
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Feuerwehr rettete Frau aus verqualmter Wohnung
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12:00 28.03.2017
Gebrannt hat eigentlich „nur“ der Kunststoffrand einer Glasschüssel, dadurch entstand in der Wohnung jedoch viel Rauch. Ein Rauchwarnmelder hätte die schlafende Bewohnerin dabei frühzeitig geweckt. Er war jedoch nicht installiert. Quelle: Feuerwehr Vechelde / Archiv
Vechelde

Da die Frau schlief, hatte sie die gefährliche Situation nicht bemerkt - sie konnte jedoch gerade noch rechtzeitig von der alarmierten Feuerwehr gerettet werden. Fahrlässig: Obwohl seit 2012 verbindlich vorgeschrieben, war kein Rauchwarnmelder in der Wohnung installiert.

Um 9.17 Uhr hatte die Integrierte Regionalleitstelle den Feuerwehrschwerpunkt Vechelde/Wahle alarmiert. „Die Einsatzkräfte rückten mit Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und Drehleiter aus“, sagte Daniel Goebel, Sprecher der Vechelder Feuerwehr. Auch der Gemeindebrandmeister und sein Stellvertreter fuhren die Einsatzstelle an.

„Die Erkundung der Einsatzstelle durch den Zugführer brachte schnell die Erkenntnis, dass sich die Mieterin noch in der Wohnung befinden muss. Da selbst das besonders starke ‚Feuerwehrklopfen‘ nicht dazu führte, dass den Einsatzkräften die Wohnungstür geöffnet wurde, musste die Wohnung mit Sperrwerkzeug zerstörungsfrei geöffnet werden“, so Goebel weiter. Ein mit Pressluftatmern ausgerüsteter Trupp erkundete die Wohnung. Die 45-jährige Mieterin, die gerade im Schlafzimmer aufgewacht war, wurde aus der Wohnung geführt und der Besatzung eines Rettungswagens übergeben. Es bestand der Verdacht auf Rauchgasvergiftung.

Mittels eines Überdruckbelüftungsgerätes wurde die Wohnung dann vom Rauch befreit. „Brandursache war der eingeschaltete Küchenherd. Eine auf dem Kochfeld liegende Glasplatte und eine darauf abgestellte Glasschüssel mit Kunststoffrand platzten aufgrund der starken Hitze. Der schmelzende Kunststoff sorgte für die starke Verrauchung der Wohnung“, erklärte Goebel. „Insofern hat die Mieterin Glück gehabt: Durch den schnellen Einsatz der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte aus Vechelde und Wahle konnte ihr Leben gerettet werden. Funktionierende Rauchwarnmelder hätten die Mieterin allerdings rechtzeitig geweckt.“

mu

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