Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Feuerwehr rettete Frau aus verqualmter Wohnung

Vechelde Feuerwehr rettete Frau aus verqualmter Wohnung

Glück im Unglück hat gestern eine 45-jährige Frau in Vechelde gehabt: Weil Gegenstände auf dem Küchenherd schmorten, waberte durch die ganze Wohnung lebensgefährlicher Brandrauch.

Voriger Artikel
Schwerverletzt: Matrose geriet zwischen Taue
Nächster Artikel
Großfeuer in Vechelde: Graslandschaft brannte „lichterloh“

Gebrannt hat eigentlich „nur“ der Kunststoffrand einer Glasschüssel, dadurch entstand in der Wohnung jedoch viel Rauch. Ein Rauchwarnmelder hätte die schlafende Bewohnerin dabei frühzeitig geweckt. Er war jedoch nicht installiert.

Quelle: Feuerwehr Vechelde / Archiv

Vechelde. Da die Frau schlief, hatte sie die gefährliche Situation nicht bemerkt - sie konnte jedoch gerade noch rechtzeitig von der alarmierten Feuerwehr gerettet werden. Fahrlässig: Obwohl seit 2012 verbindlich vorgeschrieben, war kein Rauchwarnmelder in der Wohnung installiert.

Um 9.17 Uhr hatte die Integrierte Regionalleitstelle den Feuerwehrschwerpunkt Vechelde/Wahle alarmiert. „Die Einsatzkräfte rückten mit Einsatzleitwagen, Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und Drehleiter aus“, sagte Daniel Goebel, Sprecher der Vechelder Feuerwehr. Auch der Gemeindebrandmeister und sein Stellvertreter fuhren die Einsatzstelle an.

„Die Erkundung der Einsatzstelle durch den Zugführer brachte schnell die Erkenntnis, dass sich die Mieterin noch in der Wohnung befinden muss. Da selbst das besonders starke ‚Feuerwehrklopfen‘ nicht dazu führte, dass den Einsatzkräften die Wohnungstür geöffnet wurde, musste die Wohnung mit Sperrwerkzeug zerstörungsfrei geöffnet werden“, so Goebel weiter. Ein mit Pressluftatmern ausgerüsteter Trupp erkundete die Wohnung. Die 45-jährige Mieterin, die gerade im Schlafzimmer aufgewacht war, wurde aus der Wohnung geführt und der Besatzung eines Rettungswagens übergeben. Es bestand der Verdacht auf Rauchgasvergiftung.

Mittels eines Überdruckbelüftungsgerätes wurde die Wohnung dann vom Rauch befreit. „Brandursache war der eingeschaltete Küchenherd. Eine auf dem Kochfeld liegende Glasplatte und eine darauf abgestellte Glasschüssel mit Kunststoffrand platzten aufgrund der starken Hitze. Der schmelzende Kunststoff sorgte für die starke Verrauchung der Wohnung“, erklärte Goebel. „Insofern hat die Mieterin Glück gehabt: Durch den schnellen Einsatz der ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte aus Vechelde und Wahle konnte ihr Leben gerettet werden. Funktionierende Rauchwarnmelder hätten die Mieterin allerdings rechtzeitig geweckt.“

mu

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Lengede/Vechelde/Wendeburg
7a85f416-d829-11e7-9deb-d9e101ec633c
Erster Schnee im Peiner Land

In der Nacht vom Samstag auf Sonntag hatte sich eine dicke Schneedecke über das Peiner Land gelegt. Hier gibt es die besten Schnappschüsse...

Veranstaltungen

Welche Veranstaltungen und Termine gibt es im Peiner Land? In unserer Datenbank finden Sie alle Infos. mehr