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Lengede/Vechelde/Wendeburg Feuerwehr befreite Kleinkind aus verschlossenem Auto
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Feuerwehr befreite Kleinkind aus verschlossenem Auto
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20:00 27.06.2018
Ein Feuerwehrmitglied demonstriert, wie mit dem Federkörner ohne großen Kraftaufwand kontrolliert die Scheibe an einem Auto zerstört werden kann. Quelle: Archiv
Vechelde

Alarmiert wurde am Mittwoch um 11.55 Uhr mit dem Stichwort „Hilflose Person – Kleinkind im Fahrzeug“. Die Einsatzkräfte eilten auf den Parkplatz des Einkaufszentrums an der Bodelschwinghstraße. Dort machte sich eine Mutter bemerkbar, deren Kind versehentlich im Auto eingeschlossen war.

„Wohl um nach dem Einkauf beide Hände zum Anschnallen des Kindes im Autositz verfügbar zu haben, hatte sie die Schlüssel im Auto abgelegt“, berichtet Vecheldes Ortsbrandmeister Michael Hanne auf der Internetseite der Wehr. Groß sei der Schreck der Frau gewesen, als sie plötzlich ohne Schlüssel vor dem verschlossenen Wagen stand.

„Schlüsselangeln“ war nicht von Erfolg gekrönt

Die Feuerwehrleute vergewisserten sich zunächst, dass der kleine Junge im Fahrzeug noch wohlauf war. Dann wurde versucht, mit einem Draht einen Türgriff innen im Fahrzeug zu „angeln“ und es so zu öffnen. Damit hatten die Kameraden allerdings keinen Erfolg. „Feuerwehrleute sind eben keine Autoknacker“, so Hanne.

Seitenfenster musste zerstört werden

Daraufhin wurde ein Seitenfenster mittels Federkörner zerstört. Auch das habe der Junge klaglos hingenommen. „Er ist durch die Mutter, die in der Freiwilligen Feuerwehr Wendeburg aktiv ist, sicher vorgeprägt und wird bestimmt selbst einmal Feuerwehrmann“, mutmaßt Hanne angesichts der Gelassenheit des kleinen Kindes.

Nach der „Befreiung“ untersuchte zunächst die Besatzung des mitalarmierten Rettungswagens das Kind, das aber wohlauf war. „Nicht eine Träne wurde vergossen“, freut sich Hanne über den glücklichen Ausgang.

Als Serviceleistung wurden dann von der Feuerwehr noch die Scherben beseitigt und das Fenster mit einer Folie verklebt.

„Leider haben wir vergessen, als Erinnerung an den Einsatz unseren Trösteteddy zu übergeben. Es wurde aber schon ein Weg gefunden, das nachzuholen“, sagt Hanne.

Das geschah nicht ganz uneigennützig: Den Feuerwehrleuten liegt daran, die Erinnerung an diesen Einsatz mit dem Ziel der Nachwuchsgewinnung wachzuhalten. „Die Feuerwehren benötigen Nachwuchs – zunächst in der Kinderabteilung, dann in der Jugendwehr und schließlich in der Einsatzabteilung“, macht der Ortsbrandmeister deutlich.

Von Kerstin Wosnitza

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