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Fackelschein zum Denkmalstag in Wendezelle

Erklärende Worte des Heimatpflegers Rolf Ahlers Fackelschein zum Denkmalstag in Wendezelle

Gespannt lauschten beim Denkmalstag in Wendezelle rund 50 Besucher im zuckenden Schein zahlreicher Fackeln den erklärenden Worten des Gemeindeheimatpflegers Rolf Ahlers über die historischen Begebenheiten an dem Platz, wo heute zum Gedenken ein Holzkreuz wacht.

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Mitglieder der Jugendfeuerwehr beleuchteten die Szene mit flackernden Fackeln.
 

Quelle: Svenja Felka

Wendezelle.  Am Dienstagabend hatte die Traditionsgemeinschaft Wendezelle zum jährlich in der vollen Woche nach dem Dreikönigstag stattfindenden Denkmalstag an der historischen Gerichtsstätte eingeladen.

„1981 wurde es zur Erinnerung an die 600-Jahrfeier Wendezelles aufgestellt“, berichtete Ahlers. Traditionell kamen die Fackelträger von der Jugendfeuerwehr Wendeburg und spendeten warmes Licht an diesem kalten Abend. Gemeinsam trotzten alle Anwesenden jedem Windstoß.

„Die stattlichen Wendezeller lassen sich vom Wetter nicht abbringen, vorbei zu kommen.“, freute sich Detlef Marschall, Vorsitzender der Traditionsgemeinschaft. Für das leibliche Wohl sorgte die Junge Gesellschaft Wendezelle mit dampfendem Glühwein.

Interessanter Vortrag des Gemeindeheimatpflegers

Im Anschluss an die Versammlung bei der Gedenkstätte hielt Rolf Ahlers noch einen anschaulichen Vortrag unter dem Titel „Heinrich Büssing und Wendeburg“ – der Konstrukteur wäre in diesem Jahr 175 geworden – im nahegelegenen Gasthaus „Wendezeller Stuben“, das für diesen Anlass extra geöffnet hatte, obwohl eigentlich Ruhetag war.

Die mehrstündige Veranstaltung organisierte erneut die Traditionsgemeinschaft Wendezelle in Kooperation mit der Braunschweiger Landschaft.

Ahlers schilderte mit guter Rhetorik und humorvollen Anekdoten die Geschichte des Autopioniers, von seiner Ausbildung in der Schmiede des Vaters, bis zu seinen heutigen Einflüssen. Dabei brachte er zahlreiche eigene Erinnerungen ein und mit seiner Begeisterung zog er die rund 100-köpfige Zuhörerschaft schnell in seinen Bann.

Jung und Alt folgten fasziniert den Erzählungen des engagierten Gemeindeheimatpflegers.

Am Schluss dankte das Publikum dem Vortragenden mit herzlichem Applaus und verabschiedete ihn mit einem dreifachen, traditionellen „Wendezelle“, bevor es zum gemeinsamen Abendessen ging.

Von Svenja Felka

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