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Lengede/Vechelde/Wendeburg Fackelschein an historischer Gerichtsstätte
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Fackelschein an historischer Gerichtsstätte
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22:30 15.01.2014
Sorgten für Fackelschein an der alten Gerichtsstätte: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Wendeburg. Quelle: im

Rund 50 Besucher waren gekommen, um zunächst von Gemeindeheimatpfleger Rolf Ahlers einige Fakten zur alten Gerichtsstätte zu hören, die das Kreuz markiert. Anschließend ging es drinnen weiter: Ahlers referierte im Gasthaus „Wendezeller Stuben“ zum Thema „Die Gemeinde Wendeburg mit ihren Ortschaften“.

Der Gemeindeheimatpfleger hatte einen launigen Vortrag vorbereitet, in dem er zunächst die Wappen der Orte vorstellte, darunter auch das Wendezeller Wappen, das die Gerichtslinde und einen Rundling zeigt. „Wendezelle ist der westlichste Rundling, den es gibt“, erklärte Ahlers. Dabei handelt es sich um eine dörfliche Siedlungsform, bei der die Höfe keilförmig um einen runden oder ovalen Platz gruppiert sind, der ursprünglich nur über einen Zugang verfügte.

Weiter ging es zur ersten Erwähnung der Orte: „Die älteste Wüstung stammt aus dem Jahr 780“, erläuterte Ahlers, der zudem Karten aus dem Jahr 1790 präsentierte, auf denen etwa Bortfeld und Meerdorf als große Ortschaften zu sehen sind. Auch der Fluss Aue beschäftigte Ahlers, ebenso wie die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und das Verhältnis der evangelischen und katholischen Kirche.

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  • Der nächste Denkmaltag findet am Dienstag, 13. Januar 2015, statt. Dann geht es um „175 Jahre Junge Gesellschaft Wendezelle“.