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Ein bisschen Hollywood im Auebad

Wendeburg Ein bisschen Hollywood im Auebad

Schauspieler, Kameras, Maskenbildner: Ein ganzes Filmteam war gestern zu Gast im Auebad Wendeburg. Dort wurde über und unter Wasser eine Szene für einen Lehrfilm des Abwasserverbands Braunschweig gedreht.

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„Und Action“: Eine Statistin springt vom Drei-Meter-Turm.

Quelle: cb

Wendeburg . Ein kleiner Junge klammert sich verängstigt an das Geländer des Ein-Meter-Sprungbretts. Immer wieder schüttelt er den Kopf, auch wenn sein Vater noch so beruhigend auf ihn einredet. Dann schiebt sich ein älterer Junge an den beiden vorbei und springt lässig ins Wasser. Und plötzlich traut sich der kleine Junge doch – er springt.

Im richtigen Leben hat Leonardo Schlösser (7), der den kleinen Jungen spielt, natürlich keine Angst zu springen. In den Pausen zwischen den Aufnahmen wird er von seiner Mutter Nicola Albrecht, selbst Schauspielerin, in einen Bademantel gepackt oder er unterhält sich mit seinem Filmvater, bis das achtköpfige Filmteam von TVN Corporate Media alles für die nächste Szene vorbereitet hat.

Immer wieder gibt Regisseur Matthias Jansen Anweisungen – auch für die Statisten, die im Hintergrund vom Drei-Meter-Turm springen. „Wir haben heute unseren fünften Drehtag“, erklärt Aufnahmeleiterin Mareen Bongartz. Insgesamt seien zehn Drehtage mit etwa elf Stunden Arbeitszeit für den 20-minütigen Lehrfilm zum Thema „Wasser... und wie man es reinigt“ angesetzt. Gedreht wurde in der Region – Szenen des Films spielen in Ersehof, Neubrück, Hillerse und eben im Auebad in Wendeburg. „Sehr passend“, findet das Schwimmmeister Karl-Heinz Stramke hinsichtlich der etwa 5000 Kubikmeter Abwasser, die das Bad jährlich produziert.

„Der alte Lehrfilm ist von 1991, die Kläranlagen-Technik, die darin gezeigt wird, ist stark überholt“, erklärt Bernhard Teiser, Geschäftsführer des Abwasserverbands Braunschweig, den Hintergrund für die Filmaufnahmen. Übrigens durfte nicht nur sein Sohn Mathis als Statist mitspielen, auch das Haus von Vorstandsmitglied Dirk Asche-Baumgarten aus Hillerse diente als Kulisse. Ende des Jahres soll der Film fertig sein und Besuchergruppen gezeigt werden.

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