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Lengede/Vechelde/Wendeburg Ein Jahr im Zeichendes Wunders von Lengede
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Ein Jahr im Zeichendes Wunders von Lengede
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07:47 04.01.2014
Bei einer Gedenkfeier erinnerte Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas ein halbes Jahrhundert nach dem Grubenunglück an die Opfer.

In zahlreichen Veranstaltungen wurde dem Grubenunglück vom 24. Oktober 1963 gedacht. Damals waren 129 Bergleute unter Tage verschüttet worden, von ihnen überlebten 100 das Grubenunglück. Dabei ging die Rettung von elf Verschütteten nach 14 Tagen als „Wunder von Lengede“ in die Geschichte ein.

„Geschichte braucht Erinnerung“, sagte Lengedes Bürgermeister Hans-Hermann Baas während der zentralen Gedenkfeier mit 400 Besuchern. Den ökumenischen Gottesdienst hielten Pastorin Elisabeth Rabe-Winnen und Pastor Thomas Mogge. An der Feier nahmen auch Gerhard Hanusch und Adolf Herbst, zwei der Überlebenden des Unglücks, teil. „Wir sind nicht mehr viele“, sagte Hanusch. Das Andenken müsse erhalten bleiben. „Ich empfinde 50 Jahre Dankbarkeit, 50 Jahre Leben“, erklärte Herbst.

Weitere Schlaglichter des Jahres

- Die Generationenhilfe Lengede wurde gegründet. Das Prinzip der Selbsthilfegemeinschaft ist einfach: Rüstige Vereinsmitglieder helfen etwa bei der Gartenarbeit, bei Ämtergängen oder im Haushalt – und sorgen damit selbst fürs Alter vor.

- Der FC Pfeil Broistedt feierte seinen 100. Geburtstag. Das ganze Jahr über gab es zahlreiche Veranstaltungen. Höhepunkt war die große Feierlichkeit im Mai.

- Die neue Mensa der Grundschule Lengede wurde im Januar feierlich eröffnet. Etwa 750000 Euro hat der Bau gekostet.

- Die IGS in Lengede ging eine Lernpartnerschaft mit der Firma Hoffmann Maschinen- und Apparatebau ein. Schulleiter und Eltern drängten zudem auf die Einrichtung einer Oberstufe.

- Bürgermeister Baas wird vom Rat beauftragt, Fusionsverhandlungen mit anderen Gemeinden zu führen. Der auf kreisebene diskutierte Vorschlag eines Zusammenschlusses der Kreise Peine und Hildesheim findet in Lengede kaum Zustimmung.

mu