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E-Rad-Schnellweg: Regioverband stellt Planung vor

9,4 Kilometer lange Strecke von Braunschweig nach Vechelde E-Rad-Schnellweg: Regioverband stellt Planung vor

Der Regionalverband Großraum Braunschweig stellte am Dienstag gemeinsam mit den Städten Braunschweig und Wolfsburg sowie der Allianz für die Region zwei Gutachten zum Thema E-Rad-Schnellwege vor. Eine der geplanten Trassen soll von Braunschweig nach Vechelde führen.

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Pläner für Fahrrad-Schnellwege: Hennig Brandes und Detlef Tanke vom Regionalverband (l.) , Manfred Günterberg (Allianz für die Region) und die Oberbürgermeister aus Braunschweig und Wolfsburg, Ulrich Markurth und Klaus Mohrs.

Quelle: privat

Vechelde. Vorgestellt wurden die Gutachten von Detlef Tanke und Hennig Brandes vom Regionalverband, die Oberbürgermeister aus Braunschweig und Wolfsburg, Ulrich Markurth und Klaus Mohrs, sowie Manfred Günterberg von der Allianz für die Region. Ziel der Maßnahme ist es, den Radverkehr als echte Alternative zur Nutzung privater Pkw und tragenden Säule des Verkehrssystems auszubauen.

Insgesamt umfasst die E-Rad-Schnellverbindung Braunschweig-Vechelde 42 Einzelmaßnahmen, etwa den Bau einer Brücke und Verbreiterung eines bestehenden Radwegs. Nach Aussage der Gutachter belaufen sich die Gesamtkosten für die 9,4 Kilometer lange Strecke auf 5,5 Millionen Euro. Etwa 55 Prozent der Gesamtkosten entfallen auf das Gebiet der Gemeinde Vechelde, da dieser Abschnitt im Wesentlichen von umfangreichen Ausbaumaßnahmen geprägt wird.

In Braunschweig kann ein wesentlicher Teil mit der Einrichtung von Fahrradstraßen hergestellt werden, nur auf dem Abschnitt durch den Westpark ist ein Neubau erforderlich. Dies zeigt sich auch in den spezifischen Kosten: Liegen die Kosten pro Kilometer für die Gesamttrasse bei 0,589 Millionen Euro, so überschreitet der Kilometersatz für Vechelde diesen Wert um 0,149 Millionen Euro.

Etwa zwei Drittel der Gesamtkosten der E-Rad-Schnellverbindung Braunschweig–Vechelde entfallen auf den Wegebau und die Ausstattung der Wege (3,6 Millionen Euro). Rund 1,5 Millionen Euro fallen für Planungskosten und Steuern an (27 Prozent der Gesamtkosten). Weitere 500 000 Euro entfallen auf die Zahlung von Grunderwerb und Ausgleichkosten. Neue Ingenieurbauwerke wie Brücken sind entlang dieser Trasse nicht geplant.

Von Dennis Nobbe

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