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Dreifachjubiläum dauerte drei Tage

Denstorf-Klein Gleidingen Dreifachjubiläum dauerte drei Tage

Zwei Ortswehren blicken auf jeweils 135 Jahre zurück, der Sportverein feiert den 100. Geburtstag und die Jugendfeuerwehr gibt es auch schon seit 1979 – macht zusammen 400 Jahre. Das muss gebührend gefeiert werden, dachten sich die vor kurzem vereinte Feuerwehr Denstorf-Klein Gleidingen und der TSV Denstorf.

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500 Gäste kamen zum Festkommers der besonderen Art nach Denstorf.

Quelle: Nicole Laskowski

Vechelde-Denstorf. „Zwei große Feiern in einem Jahr wären zu viel für den Ort gewesen. So haben wir uns zusammen getan und konnten dadurch einen würdigen Rahmen schaffen“, begrüßten Ortsbrandmeister Andreas Schüller und TSV-Chef Uwe Otto die mehr als 500 Gäste im gut gefüllten Festzelt zum Dreifachjubiläum der Feuerwehr Denstorf-Klein Gleidingen und dem TSV Denstorf am Freitag.
Die lange Reihe der Gratulanten eröffnete die stellvertretende Landrätin Eva Schlaugat (SPD): „Die Gesellschaft lebt vom Ehrenamt und wird dadurch leistungsfähiger. Sport ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken und die Ortswehren gehen für das Gemeinwesen durchs Feuer.“

Auch Bürgermeister Hartmut Marotz (SPD) würdigte die Arbeit – auch mit 300 Euro für die Jugendarbeit der Feuerwehr, für den Sportverein und für das Fest. „Das Geld wird aber überwiesen. Ich kann ja nicht einfach in die Gemeindekasse greifen“, scherzte er. Außerdem kündigte er an, dass die Flutlichtanlage repariert wird und sagte einen Zuschuss für den Sportplatz zu.

Sein Kollege, Ortsbürgermeister Harald Weber (CDU), ließ in seiner Festrede die Geschichte der Wehren und des TSV Revue passieren. Ein Loblied auf die Jubilare stimmte die Chorgemeinschaft Denstorf an. Sie hatten eigens eine Hymne gedichtet.

Für den Kreissportbund überbrachte Wilhelm Laaf Glückwünsche, einen Ehrenteller und eine Spende in Höhe von 100 Euro. Josef Hanke vom Niedersächsischen Fußballverband spendierte zwei Fußbälle und lobte die hohe Mitgliederzahl des TSV. Jeder zweite Einwohner sei Mitglied im Sportverein. „Das gilt für die Feuerwehr leider nicht“, bedauerte Ortsbrandmeister Schüller. Lediglich 40 Aktive stünden für Einsätze bereit. Umso wichtiger sei der Zusammenschluss der beiden Wehren gewesen. „So ist die Einsatzfähigkeit gewährleistet. Die Verschmelzung zeigt Einigkeit“, lobte Kreisbrandmeister Lothar Gödecke.

Am Sonnabend folgten Jugendolympiade und Kinderfest: Äußere Umstände zwangen die Veranstalter zunächst zur Improvisation. „Wenn wir tatsächlich einen Schokokuss auf die Wurfmaschine stellen, schmilzt der in Sekunden“, mutmaßte Jens Hild, Jugendwart des TSV Denstorf. Stattdessen durften die Kinder bei bestem Sommerwetter und heißen Temperaturen Bälle fangen und bekamen dafür eine süße Belohnung.

Die Feuerwehrjugend hingegen trat gleichzeitig zur Olympiade an. Bei Schweiß treibenden Temperaturen hieß es etwa Gruppensackhüpfen, Geräte kuppeln und Human Table Soccer spielen. Der Spaß stand im Vordergrund, trotzdem legten sich die sieben Gruppen mächtig ins Zeug und absolvierten mit großem Ehrgeiz die sechs olympischen Disziplinen. Ein gelungener Nachmittag, der allen Beteiligten viel Spaß machte.

Nicole Laskowski

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