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Lengede/Vechelde/Wendeburg Bauernhausmuseum Bortfeld: Wie soll es weitergehen?
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Bauernhausmuseum Bortfeld: Wie soll es weitergehen?
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19:15 13.04.2018
Von links: Wolfgang Brandes (Ortsbürgermeister Bortfeld), Gerd Albrecht (Gemeindebürgermeister Wendeburg), Michael Schrader, Henning Heiß und Sabrina Buchal (alle Landkreis Peine). Quelle: Eckhard Bruns
Bortfeld

 Der Erste Kreisrat Henning Heiß begrüßte rund 50 interessierte Gäste in der Bortfelder Gaststätte „Zum wilden Keiler“. „Zum 1. Mai soll, in Verbindung mit der Maibaum-Aufstellung, der ,Pferdestall’ als erster Teil im Bauerhausmuseum zur Nutzung freigegeben werden“, verkündete Heiß.

Michael Schrader vom Immobilienwirtschaftsbetrieb des Landkreises Peine gab einen chronologischen Überblick zum Museum. Die Erhaltung und Restaurierung von 2005 bis 2016 sei sehr aufwendig gewesen: Die Bauabschnitte und die Erstellung eines Sanitär- sowie eines Technikraumes hätten rund 1,2 Millionen Euro gekostet, 755 000 Euro davon aus Fördergeld. Die gesamten Maßnahmen seien in Begleitung der Denkmalschutzbehörde, Bauhistoriker und einer Restauratorin durchgeführt worden.

Die Grundsubstanz musste saniert werden, ein Blitzeinschlag im Juni 2016 richtete dann auch noch erhebliche Schäden an. Intensive Sicherungsmaßnahmen, Aufräumarbeiten und Neuplanungen mussten durchgeführt werden. Ein neues Reetdach mit Blitzschutz wurde bis Ende 2017 erstellt. Aktuell läuft der Innenausbau. Das Museum soll weiterhin keine Heizung haben, was Möglichkeiten für Ausstellungen einschränkt.

Nutzungsmöglichkeiten: Standesamt und Ausstellungen

Heiß gab einige Überlegungen zur Nutzung des Museums bekannt – die entsprechende Regelung dafür liege beim Landesamt für Denkmalpflege. Die Teilnehmer diskutierten das Thema intensiv. Es gab Vorschläge für verschiedene Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen. Eine Nutzung als Standesamt sei auch möglich.

Rolf Ahlers, Gemeindeheimatpfleger aus Wendeburg, schlug vor, dass Führungen und offizielle Empfänge stattfinden könnten. Ortsheimatpfleger Bodo Fricke aus Bortfeld fügte hinzu: „Den ,Pferdestall’ könnte man für Ausstellungen mit wechselnden Themen nutzen.“

Ablehnung fand die Idee, eine feste Vitrine in den freien Raum zu stellen. Dadurch würden die Nutzungsmöglichkeiten stark eingeschränkt, befürchtete die Mehrheit der Anwesenden.

Von Eckhard Bruns

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