Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Lengede/Vechelde/Wendeburg Christdemokraten besuchten Biogasanlage im Broistedter Gewerbegebiet
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Christdemokraten besuchten Biogasanlage im Broistedter Gewerbegebiet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:00 25.07.2014
Auf Einladung der CDU-Ortsverbände Lengede und Klein Lafferde führte eine Radtour mit 30 Teilnehmern ins Broistedter Gewerbegebiet. Quelle: oh
Anzeige

Die Besucher waren beeindruckt von den Ausmaßen der jüngst in den Probebetrieb genommenen Anlage. „Dass die Biogasanlage so groß ist, hätte ich nie gedacht“, sagte ein Teilnehmer. Sechs große Behälter mit acht Meter hohen Betonwänden, 30 Meter Durchmesser und einer in der Spitze 18 Meter hohen doppelwandigen Kunststoffhülle waren im vergangenen Jahr errichtet worden.

Nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo) wie Mais, Rüben, Strohhäcksel und Biertreber der Braunschweiger Brauerei Wolters warten auf den insgesamt einen Hektar großen Lagerplätzen auf ihre Nutzung als Energielieferant. Gut 50 000 Jahrestonnen werden bei Volllast davon benötigt, um dann stündlich 700 Kubikmeter reines Bio-Methangas zu erzeugen.

„Wir erreichen damit eine Energieleistung wie das Kraftwerk in Mehrum“, erläuterte Geschäftsführer Hermann Heinemann, Landwirt aus Lengede, den CDU-Radlern und berichtete von fast 15 Millionen Euro Investitionsvolumen. An der GmbH & Co. KG sind rund 50 Investoren, darunter etwa 35 Landwirte der Region, beteiligt. Viele liefern auch die Rohstoffe und bringen anschließend die Reststoffe als hochwertigen Dünger wieder auf ihre Felder.

„Die Vermarktung findet über einen Energiegroßhändler an Kunden in ganz Deutschland statt“, teilte Heinemann mit. Das erzeugte Gas gehe direkt in die Leitungen der EON-Avacon, die auch die Qualitätskontrolle gewährleiste. Vor Ort seien drei Betriebsleiter und eine Bürokraft in Vollzeit eingestellt worden, die für eine 24-Stundenbetreuung der Anlage sorgen.

„Wir haben hier schon hochinteressante Betriebe“, lobten die Teilnehmer eine spannende Führung sowie die gute Organisation. Wie gewohnt endete die Radtour auf „Bollmannshof“ in Klein Lafferde gesellig mit Getränken und Gegrilltem.

 rd

Anzeige