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Lengede/Vechelde/Wendeburg Buslinie 450: Bürger äußerten Bedenken
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Buslinie 450: Bürger äußerten Bedenken
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23:30 27.07.2012
Über die Zukunft der Buslinie 450 diskutierten am Donnerstagabend zahlreiche Einwohner aus Denstorf und Klein Gleidingen mit Vertretern aus Politik und der Braunschweiger Verkehrs-AG im Denstorfer Dorfgemeinschaftshaus. Quelle: im

Die Empörung unter den Denstorfern und Klein Gleidingern ist groß. Aktuell wird in Erwägung gezogen, dass die Buslinie 450 der Braunschweiger Verkehrs-AG die beiden Ortschaften nicht mehr anfährt und dafür den Braunschweiger Stadtteil Lamme bedient. Am Donnerstag hatten Betroffene die Möglichkeit, ihre Bedenken und Wünsche zu äußern. Vecheldes Bürgermeister Hartmut Marotz und Jörg Meier, Bereichsleiter der Braunschweiger Verkehrs-AG, standen Rede und Antwort, versuchten zu vermitteln. Die unterschiedlichsten Lösungen wie der Zubringerbus nach Wedtlenstedt wurden diskutiert, neue Ideen wurden eingeworfen - doch es gab auch viele Bedenken.

Zum Beispiel wurde von einem Bürger angesprochen, dass stets mit der Lammer Anbindung an das Stadtbahnnetz geworben werde, wobei dieses bis jetzt noch nicht umgesetzt wurde. „Wir Denstorfer müssen das jetzt kompensieren“. Eine Betroffene machte deutlich, dass ihre zwei Kinder im Sommer jeden Tag Fahrrad fahren würden, weil die halbstündige Anbindung nach Braunschweig nicht ausreiche. Bei dieser und ähnlichen Äußerungen ließ Marotz sehr deutlich spüren, dass „die Hinweise aus der Bevölkerung gern angenommen werden“, aber dass er auch einen Blick über den Tellerrand hinaus erwartet. „Im südlichen Teil der Gemeinde fahren die Fahrgäste bis zur Donaustraße und steigen dort um. Das ist akzeptabel. Die gute Anbindung Denstorfs an Braunschweig rührt von einer Zeit, in der noch nicht jede Familie ein Auto hatte. Außerdem haben wir mit dem eigenen Gymnasium veränderte Schulumstände. Dadurch sind die Fahrgastzahlen rückläufig.“ Außerdem appellierte er an die Bürger zu verstehen, dass die Busfahrten auf die Anzahl der Fahrgäste ausgerichtet werden müsse und ein Angebot im Stundentakt eine faire Lösung wäre.

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