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Bauernhausmuseum: 91 500 Euro für Toiletten

Wendeburg Bauernhausmuseum: 91 500 Euro für Toiletten

17 666 Euro – so viel soll die Gemeinde Wendeburg für die neuen Toilettenanlage am Bauernhausmuseum Bortfeld zahlen. Der Verwaltungsausschuss hatte dafür jüngst sein O.K. gegeben. Doch die Anlage ist weit teurer, kostet insgesamt 91 500 Euro. Um diesen Betrag zu stemmen, versucht der Landkreis, als Eigentümer des Hauses, neben einem Eigenanteil von rund 35 333 Euro Fördergelder einzuwerben.

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Sanierungsbedürftig: Eine Innenaufnahme des Bauernhausmuseums Bortfeld. Für den Betrieb als Museum werden Toilettenanlagen benötigt. Die Gemeinde Wendeburg stellt dafür rund 17666 Euro zur Verfügung, sagt Bürgermeister Gerd Albrecht (Porträt).

Quelle: A/cb

Wendeburg. Für seine zukünftigen Gäste benötigt das Bortfelder Bauernhausmuseum, das seit 2006 umfangreich saniert wird, eine Toilettenanlage. Diese soll 91 500 Euro kosten. „Daran soll es nicht scheitern“, erklärt Wendeburgs Bürgermeister Gerd Albrecht (CDU).

Für einen großen Teil dieser Summe, 38 500 Euro, hat der Landkreis einen Förderantrag beim Landesamt für Geoinformationen und Landentwicklung Niedersachsen gestellt, teilt Kreissprecherin Katja Schröder mit. Die übrigen 53 000 Euro sollen – sofern die Förderung im beantragten Umfang erfolgt – zwischen dem Landkreis Peine und der Gemeinde Wendeburg aufgeteilt werden. „Wir zahlen 17 666 Euro, also ein Drittel, vorausgesetzt der Landkreis zahlt seinen Anteil“, sagt Albrecht.

Sorgen, dass das Haus in absehbarer Zeit nicht fertiggestellt werden könnte – im Kreisausschuss für Bildung, Kultur und Sport wurde lediglich die Hälfte der ursprünglich von der Verwaltung empfohlenen 200 000 Euro für die museale Konzeption  befürwortet – hat er nicht: „Wir sind dankbar, dass man es überhaupt so finanziert. Sicher ist es schön, wenn es schnell fertig werden würde. Aber es ist schon so viel Geld hineingeflossen – deswegen machen wir uns keine Sorgen, dass es auch fertig gestellt wird“, meint der Bürgermeister. Und fügt an: „Das Bauernhausmuseum nimmt uns keiner, es steht in Bortfeld.“ Wichtig sei Gemeinde und Bortfeldern, dass das Museumskonzept, das derzeit vom Braunschweigischen Landesmuseum erarbeitet wird, die örtliche Gemeinschaft einbezieht. „Wir wollen dort nicht nur Exponate – allen voran das Haus an sich – ansehen, sondern es auch mit Leben füllen“, so Albrecht und nennt Lesungen und andere Veranstaltungen als Beispiel.

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