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Aus „roter Schule“ wird ein Kindergarten

Wendeburg Aus „roter Schule“ wird ein Kindergarten

Aufgrund der Bautätigkeit und dem daraus resultierten – und gewünschten – Zuzug junger Familien sind insbesondere im Kernort Wendeburg die Plätze in den Kindertagesstätten knapp. Bürgermeister Gerd Albrecht stellte am Dienstagabend im Gemeinderat einen Vorschlag für einen neuen Kindergarten vor, der von der Politik sehr begrüßt wurde.

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Zwei Kindergarten-Gruppen sollen in die „rote Schule“ an der Straße „Specken“ ziehen.
 

Quelle: Kerstin Wosnitza

Wendeburg.  Die Grundschule an der Schulstraße nutzt derzeit auch die kleine sogenannte „rote Schule“ in der benachbarten Straße „Specken“, wo zwei Klassenräume untergebracht sind. Dieses Gebäude soll in einen Zwei-Gruppen-Kindergarten mit 50 Plätzen für Drei- bis Sechsjährige umgewandelt werden. Weil dann Klassenräume fehlen, bekommt die Grundschule am Hauptstandort einen Anbau mit zwei Klassenzimmern. Mit den Planungen soll umgehend begonnen werden. „Das großzügige Schulgelände bietet genug Platz, so dass wir für die Kita keinen Baugrund erwerben müssen“, erklärte Albrecht. Sigurt Grobe (CDU) lobte die gute Idee. „Die Maßnahme ist notwendig und sinnvoll, dennoch dürfen wir die Notwendigkeit zum Sparen nicht aus den Augen verlieren“, mahnte Ludwig Tiemann (SPD).

Insgesamt wird mit einem Kostenrahmen von rund 700 000 Euro gerechnet. Für die Bereitstellung war ein Nachtragshaushalt nötig, dem von der Politik einstimmig zugestimmt wurde.

Diskutiert wurde auch der aktuelle Feuerwehrbedarfsplan. „Das Engagement der Kameraden ist groß. Wir müssen aber auch die entsprechende Infrastruktur bereitstellen“, machte Albrecht deutlich. Der Bedarfsplan weist unter anderem auf Defizite bei Feuerwehrhäusern hin. „Wir werden eine Prioritätenliste aufstellen und diese in den kommenden Jahren im Rahmen der wirtschaftlichen Möglichkeiten abarbeiten“, so Albrecht.

Von Kerstin Wosnitza

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