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„Aller-Projekt“ baute Kiesbänke in der Fuhse bei Woltwiesche

Optimaler Lebensraum für Fische „Aller-Projekt“ baute Kiesbänke in der Fuhse bei Woltwiesche

Rund 100 Tonnen Kies verteilt auf 150 Meter in der Fuhse bei Woltwiesche bieten den Lebewesen in dem Gewässer dort nun einen optimalen Lebensraum und Gründe zum Laichen.

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In zwei Gruppen wurden je 15 Erlen auf die Uferböschung gesetzt.

Woltwiesche. Möglich gemacht hat die Investition in Höhe von 7300 Euro des „Aller-Projekts“, das vom Bundesumweltministerium, der Volkswagen AG und dem Otterzentrum Hankensbüttel getragen wird.

Bereits 2014 wurden bei Broistedt und Woltwiesche sowie bei Klein Lafferde und im weiteren Verlauf bei Handorf Kiesbänke in die Fuhse eingebaut. „Im November und Dezember haben wir frische Laichgruben in den Kiesbänken bei Broistedt und Woltwiesche entdeckt“, sagte Katrin Wolf, die beim Otterzentrum das „Aller-Projekt“ betreut. Daraufhin wurde die Strukturaufwertung der Fuhse bei Woltwiesche entsprechend erweitert.

Auf der Südseite erfolgte eine Bepflanzung mit weiteren 30 Erlen und Eschen auf halber Böschung, die künftig für mehr Strukturen am Ufer, für eine bessere Uferbefestigung und Beschattung des Gewässers sorgen sollen. Wolf sagte: „Interessant wäre jetzt eine Befischung im Spätsommer, um zu schauen, ob es kleine Jungfische in der Fuhse gibt.“

Beteiligt ist an dem Projekt auch der Unterhaltungsverband Obere Fuhse, der für die Fuhse in diesem Bereich zuständig ist. Verbands-Ingenieur Steffen Hipp sagte zur PAZ: „Die Kiesbänke haben nur geringe Auswirkungen auf die Strömung. Sie sind lediglich bei Niedrigwasser zu sehen.“ Entscheidend sei, dass die Einbauten den Abfluss des Wassers nicht beeinträchtigen und es damit keine Auswirkungen auf das Hochwasser in den betroffenen Abschnitten gibt.

Dass das jüngste Projekt so schnell umgesetzt werden konnte, lag auch daran, dass es noch restliche Gelder aus dem „Aller-Projekt“ gab, von denen nun ein Teil bei Woltwiesche investiert wurde. Die Finanzierung teilt sich bei allen Projekten gleich auf. 75 Prozent übernimmt jeweils das Bundesumweltministerium, 15 Prozent steckt die Volkswagen AG in die Maßnahmen vor ihrer Haustür und zehn Prozent steuert das Otterzentrum aus eigenen Mitteln bei.

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