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Lengede/Vechelde/Wendeburg Ärger um Grasabfälle, Bierflaschen und Hundekot
Kreis Peine Lengede/Vechelde/Wendeburg Ärger um Grasabfälle, Bierflaschen und Hundekot
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23:00 21.04.2010
Unter dem Unterstand auf dem Gelände des TSV Wendeburg treffen sich regelmäßig Jugendliche. Platzwart Hans Husung, Pressewart Kai Jonas und der Vereinsvorsitzende Theo Walter (von links) ärgern sich über die kaputte Bierflaschen, Abfälle und Hundekot auf dem Gelände.
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Wendeburg. Malerbedarf, ja sogar Heizkörper habe er bereits in der Böschung gefunden. Die Polizei wurde eingeschaltet – jedoch ohne Erfolg. „Ich gucke immer schon, wenn hier jemand mit dem Auto auf den Platz fährt, aber ich bin ja auch nicht ständig da. Das ist sehr ärgerlich, wir müssen den Abfall ja auch entsorgen.“

Ein ähnliches Problem gibt es mit Hundekot. „Die Hundehalter lassen ihre Tiere hier laufen und ihr Geschäft an der Böschung verrichten“, schildert Husung. „Wenn unsere Fußballer dann mal den Ball raus schießen und über die Böschung laufen, stehen sie gleich in einer Tretmine.“ Husungs Versuche, die Hundebesitzer einsichtig zu machen, blieben erfolglos. „Gleich dahinter ist ein Acker, wo sie ihre Hunde frei laufen lassen können“, sagt der Vereinsvorsitzende Theo Walter. Er hat für dieses Verhalten kein Verständnis.

Zuguterletzt sorgen auch Jugendliche immer wieder für Ärger, die sich auf dem Sportplatzgelände unter dem Vordach des Sportheims treffen. „Sie feiern hier abends Party, machen Feuer und hinterlassen kaputte Bierflaschen, Müll und Zigarettenkippen“, sagt der Platzwart. „Wir haben ja nichts dagegen, dass sie sich hier treffen“, meint Pressewart Kai Jonas, „aber dann sollen sie den Platz vernünftig hinterlassen.“

Das ganze Gelände einzuzäunen kommt aus finanziellen Gründen nicht infrage, auch wenn bereits mehrfach in das Vereinsheim eingebrochen wurde und Getränke, Lebensmittel, Fernseher und Beamer gestohlen wurden. Stattdessen will der Verein nun Kameras auf dem Gelände installieren. „Wir wollen, dass sich die Leute darüber Gedanken machen, was sie tun“, sagt Theo Walter. „Und wenn es so nicht geht, dann kann man ihnen ihre Taten mithilfe der Kamerabilder nachweisen.“

Mirja Weber

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