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31 Wendeburger waren zu Besuch im Heiligen Land

Wendeburg 31 Wendeburger waren zu Besuch im Heiligen Land

31 Wendeburger sind von einer großer Fahrt zurück. Sie feierten Volkstrauertag an einem besonderen Ort.

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Wendeburger zu Besuch in Israel und Zypern
 

Quelle: privat

Wendeburg.  In diesen Tagen sind 31 Wendeburger von einer zweifellos wunderschönen und interessanten Reise zurückgekehrt: Auf den Spuren Jesu, der Kreuzfahrer und auch unseres Herzogs Heinrichs des Löwen waren sie im Heiligen Land.

Wie es schon viele fromme Pilger vor ihnen gemacht haben, haben sie in Zypern ihre Reise unterbrochen. Eine Woche waren sie auf jener Insel, auf der der Apostel Paulus vor rund 2000 Jahren seine Missionstätigkeit begonnen hat; dabei durften sie am Grab seines Freundes und Mitstreiters Barnabas stehen, der als erster Bischof der Insel hoch verehrt wird. Seit jenen Zeiten des Paulus hat die Zypern viel erlebt. Etliche Völker mit ihren unterschiedlichen Kulturen haben sich auf ihr niedergelassen. Nach Griechen und Römern kamen die Perser, die Byzantiner, die Kreuzfahrer, die Venezianer, die Osmanen und zum Schluss schließlich die Briten.

Alle diese Völker haben auf Zypern in unterschiedlicher Weise ihre Spuren hinterlassen: Spuren in Form von Mythen und Legenden, Spuren aber auch in Form von prächtigen Villen, alten Klosteranlagen und wehrhaften Burgen.

Dann ging es weiter in das nahegelegene Israel. Viele gut bewaffnete Soldaten patrouillierten durch die Straßen. Sie sollen vielleicht dem Touristen ein Gefühl der Sicherheit vermitteln – aber das gelang allenfalls begrenzt.

Besonders streng waren die Kontrollen, bevor die Gruppe den Tempelberg betreten durfte. Dieser heiligste Ort des Landes, wo einst der Tempel Salomos stand, ist zweifellos das religiöse Herz Israels. Allerdings darf er von Juden zur Zeit überhaupt nicht betreten werden. Man will Konflikte mit den Arabern vermeiden, die in der Al-Aqsa-Moschee und im Felsendom ihre Gebete in Richtung nach Mekka verrichten. Unten dagegen, am Fuß des Tempelbergs, haben Muslime keinen Zutritt.

Das nächste Ziel war Galiläa und der See Genezareth – also jene Landschaft, in der vor 2000 Jahren Jesus seine Botschaft des Friedens und der Liebe verkündet hat.

Zum Abschluss der Reise besuchten die Wendeburger noch einen Soldatenfriedhof, auf dem 300 deutsche Soldaten liegen, die im Ersten Weltkrieg als Verbündete der Osmanen gefallen waren.
 

Von Bernd Dukiewitz

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