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10000 Euro für das Bauernhausmuseum

Bortfeld 10000 Euro für das Bauernhausmuseum

Bortfeld. Ende September sollen die Bauarbeiten am Bortfelder Bauernhausmuseum weitergehen. Einen finanziellen Beitrag dazu leistet die Kreissparkasse Peine. Zur symbolischen Spendenübergabe trafen sich gestern Kreissparkassen-Vorstandsvorsitzender Jürgen Hösel und Landrat Franz Einhaus.

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Spende für das Bauernhausmuseum: Manfred Pape (v.l.), Landrat Franz Einhaus und Jürgen Hösel.

Quelle: web

„Das Haus ist etwas Besonderes“, hob Landrat Franz Einhaus (SPD) hervor, der für die Unterstützung der Kreissparkasse dankte.

Das Bauernhausmuseum ist das einzige noch erhaltene Zweiständerhaus im ehemaligen Regierungsbezirk Braunschweig. Es stammt aus dem Jahr 1639 und steht unter Denkmalschutz. Eigentümer ist der Landkreis Peine.

Seit 2006 wurden bereits umfangreiche Restaurierungsarbeiten am Haus vorgenommen. So erhielt es ein neues Reetdach, Standfestigkeit und Statik wurden wiederhergestellt. 372000 Euro wurden dafür bereits investiert, 272000 Euro davon waren Fördermittel, informierte der Landrat. Als nächstes sollen nun im Inneren die Gefache saniert sowie der Fußboden, vermutlich durch Stampflehm, ersetzt werden, erklärte Michael Schrader vom Immobilienwirtschaftsbetrieb des Landkreises. Zudem soll für die Kulturschaffenden des Ortes ein Raum im alten Pferdestall eingerichtet werden.

Die Kosten für die Restarbeiten sind mit 201000 Euro kalkuliert, die durch Zuschüsse finanziert werden: So beteiligen sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (20000 Euro), das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege (25000 Euro), die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (8000 Euro), das Landesamt für Geoinformation und Landesentwicklung Niedersachsen (84000 Euro) sowie die Kreissparkasse Peine (10000 Euro). Der Landkreis Peine investiert 53000 Euro.

„Wir sind heilfroh, dass wir so weit gekommen sind“, betonte Einhaus angesichts knapper Kassen. Auch wenn es schwierig gewesen sei, alle Wünsche in Einklang zu bringen. „Es ging darum, ein wichtiges Kulturgut zu sichern.“

Die Bauarbeiten sollen Ende September weitergehen. Durchfinanziert seien auch die Sanitäranlagen, die auf dem Nachbargelände geplant sind, so Schrader. Auch die Gemeinde Wendeburg beteiligt sich daran. Die neue Museumskonzeption für das Haus wird nach Auskunft von Manfred Pape, Leiter des Kulturbüros des Kreises, im Herbst vorgestellt. Im Sommer 2013 soll das Haus dann fertig sein und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, insbesondere Schulen und örtlichen Vereinen. Auch das Außengelände soll in Zusammenarbeit mit dem Julius-Kühn-Institut Braunschweig neu gestaltet werden.

web

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