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Lahstedt Zur Not immer die Mundharmonika dabei
Kreis Peine Lahstedt Zur Not immer die Mundharmonika dabei
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22:35 29.11.2013
Adventlich unterwegs in Oberg: Bernhard Frieling organisiert den „Lebendigen Adventskalender“. Quelle: im
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„Lebendiger Adventskalender“: das sind Menschen, die sich auch in Oberg auf Einladung der evangelischen Kirchengemeinde an den Abenden vom 1. bis zum 23. Dezember bei Gastgebern des Ortes treffen, um vor deren Häusern der Adventszeit zu gedenken.

„Als das 2007 zum ersten Mal in Oberg stattfand, war ich begeistert und habe keinen Abend ausgelassen“, erzählt Frieling. Schon im nächsten Jahr ist er für den evangelischen Gemeindebeirat auf der Suche nach Gastgebern für die nächste adventliche Veranstaltungsreihe. Sowohl zögernde als auch spontane Zusagen befeuern ihn „und so bin ich seit 2008 stets auf der Suche nach neuen Gastgebern“.

Denn wichtig ist Frieling, dass es nicht zu Wiederholungen in der Gastgeberschaft kommt. Penibel führt er Statistik und beweist, dass er dieses selbst gesetzte Ziel bisher bis auf wenige Ausnahmen stets einhalten konnte. Außerdem müsse gewährleistet sein, dass die Gastgeber möglichst gleichmäßig im Ort verteilt seien.

Für die administrative Arbeit der Herstellung von Handzetteln und Plakaten sei das Pfarramt zuständig, die Liederzettel mit den Adventsliedern „wandern schon seit Jahren mit“. Einladungen und Infoblatt verteilt Frieling persönlich.

Zwar gebe es einen Ablauf-Vorschlag mit Adventsliedern, Geschichten und einem Gebet für die auf je 18 Minuten geplanten Adventstreffen, erklärt er. Weitere Ausschmückungen seien dem Gastgeber überlassen, wobei auf Genügsamkeit großer Wert gelegt werde. Oft sei allerdings sehr liebevoll dekoriert, manchmal werde spontan musiziert und „zur Not“ habe Frieling stets auch seine Mundharmonika dabei. Die Adventslieder würden stets engagiert mitgesungen und wer als Gastgeber das Beten lieber einem Gemeinderatsmitglied überlasst: Bitte schön!

Frieling und die Kirchengemeinde unterscheiden nämlich zwischen profaner „Vorweihnachtzeit“ und dem christlichen „Advent“, also der vierwöchigen Vorbereitung auf die Ankunft Jesu. Der bisherige Erfolg gibt den adventlichen Zusammentreffen recht: zwischen 40 bis 100 Besucher habe er gezählt und trotz „gewisser Vorbereitungen“ seien sich alle Gastgeber einig: „Das war ja wunderschön“.

Lahstedt/Wolfenbüttel. Es schien, als habe der Wettergott selbst einen Teil zum Gelingen der Veranstaltung beitragen wollen: Düster und verregnet war der Tag, an dem sich die 12 Gäste der „Gruseltour“ des Fördervereins der Burg Steinbrück auf den Weg zur Hinrichtungsstätte am Lechlumer Holz bei Wolfenbüttel aufmachten, um sich über die historischen und teils sehr brutalen Vorgänge dort zu informieren - und auch ein bisschen zu gruseln.

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Oberg. Zum siebten Mal hat die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde in Oberg einen „leben­digen Ad­ventska­lender“ organisiert. „An jedem Dezembertag bis zum Heiligabend wird wie­der eine Tür oder ein Fenster im Dorf für alle Einwohner geöffnet sein“, sagt Pastorin Marion Schmager. „Welche das sind, verraten die mit der Zahl des Tages bereits im Vorfeld geschmückten Fenster oder Türen im Dorf.“

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Gadenstedt. Gedrückte Stimmung gestern Abend im Lahstedter Finanzausschuss in Gadenstedt, der zusammen mit den Ortsräten der Gemeinde tagte. Auf dem Tisch lag erstmals der Haushaltsentwurf 2014 - „ein ernüchterndes Zahlenwerk“, wie der Ausschuss-Vorsitzende Hans Steinbach (CDU) feststellte. Unter dem Strich steht dabei ein Minus von 660 000 Euro. Das Defizit fällt damit sogar höher aus, als im Haushalt 2013 (-371 000 Euro).

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