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Lahstedt Windenergie: ZGB stellte gestern die Pläne vor
Kreis Peine Lahstedt Windenergie: ZGB stellte gestern die Pläne vor
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00:16 11.08.2013
Weitere Windenergieanlagen soll es für den Landkreis Peine geben. Quelle: Archiv
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Der größte Flächenzuwachs im Peiner Land ist dabei zwischen den Dörfern Stedum, Solschen, Adenstedt und Bierbergen geplant.

Der bestehende Windpark bei Klein Solschen soll nach Westen erweitert werden. Fünf bis sieben neue Anlagen könnten dort entstehen. Geplant sind nach PAZ-Informationen Drei-Megawatt-Anlagen mit rund 100 Metern Nabenhöhe. Um die Bewohner der umliegenden Dörfer mit ins Boot zu holen, hatte der Betreiber der Windparks vorgeschlagen, eine Bürgerstiftung zu gründen. Dort könnten die Betreiber jedes Jahr eine bestimmte Summe einzahlen. Mit dem Geld könnten dann etwa Vereine unterstützt werden. „Ich werde den betreffenden Gremien zeitnah eine Beschlussfassung zu Erweiterung des Windparks vorlegen die dann beraten wird“, erklärte Ilsedes Bürgermeister Wilfried Brandes (SPD) in einer ersten Stellungnahme zu den ZGB-Plänen. Er geht davon aus, dass zwei oder drei Anlagen dazukommen könnten. „Da diese jedoch weiter von der Ortschaft entfernt sein werden, als die bestehenden Anlagen, hoffe ich auf Zustimmung.“

Ist von dem eben beschriebenen Windpark nur ein kleiner Teil des Lahstedter Gemeindegebiets betroffen, sieht das bei einem weiteren Vorranggebiet anders aus: Im Fünfeck zwischen Oberg, Münstedt, Klein Lafferde, Groß Lafferde und Gadenstedt könnte sich das bestehende Gebiet in Richtung Südost etwa verdreifachen. Die Ortsräte in Münstedt und Oberg hatten dabei bereits Zustimmung signalisiert. „Eine Veränderung der bestehenden Windkrafträder lehnen wir jedoch weiterhin ab“, unterstrich Obergs Ortsbürgermeister Jürgen Rissel.

Weitere Vorranggebiete für Windenergie im Peiner Land sind bei Oelerse und Rietze geplant, auch die Anlage zwischen Üfingen und Broistedt könnte erweitert werden.

Während der gestrigen ZGB-Sitzung wurde übrigens betont, dass mit der Vorstellung des Planungsentwurfs noch keine endgültige Festlegung der Flächen verbunden sei. Einen positiven Beschluss der Verbandsversammlung am 15. August vorausgesetzt, sollen die Planungen danach öffentlich ausgelegt werden. Mit einem Abschluss des Verfahrens wird im Sommer 2014 gerechnet.

Die gesamte Übersichtskarte ist im Internet einsehbar unter der Adresse www.zgb.de.

mu

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