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Wasserturm: Sanierung dauert doch noch länger

Groß Lafferde Wasserturm: Sanierung dauert doch noch länger

Wahrscheinlich erst im Frühjahr wird die Außenseite des Groß Lafferder Wasserturms fertig saniert sein. Ursprünglich hatte man die Arbeiten am maroden Mauerwerk gestern abschließen wollen, doch der Turm bleibt wohl über Weihnachten eingerüstet. „Es macht Sinn, mehr Fugen als bislang gedacht, auszutauschen“, erklärt Carsten Hille von der Lahstedter Gemeindeverwaltung.

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Bleibt wahrscheinlich über Weihnachten eingerüstet: Der Wasserturm in Groß Lafferde gestern. – Bei der Materialauswahl im Oktober: Carsten Hille (l.) sowie Vertreter des Landkreises und von Fachfirmen.

Quelle: web/A(mu)

Groß Lafferde. Darauf habe man sich im Gespräch mit der Fachfirma, die derzeit den Turm saniert, und der Denkmalschutzbehörde des Landkreises geeinigt. „Bislang wollten wir etwa 50 Prozent der maroden Fugen erneuern, jetzt planen wir etwa 80 Prozent auszutauschen“, so Hille. „Wenn wir den Turm schon sanieren, dann soll es jetzt auch länger halten – dafür kann es ruhig etwas länger dauern“, sagt der Bauamts-Mitarbeiter. Sollte es noch ein paar Wochen länger warm bleiben, könnte die Sanierung sogar noch vor dem Wintereinbruch erledigt sein.

Verteuern soll sich die Sanierung dadurch übrigens nur kaum, „weil wir weniger Steine austauschen müssen, als zuerst angenommen“, erklärt Hille, der hinzufügt, dass man mit dem Austausch der maroden Ziegel schon recht weit sei. Als Gesamtsumme für die Sanierung hatte die Gemeinde vor Baubeginn rund 150 000 Euro veranschlagt. Die genaue Summe steht aber erst nach Abschluss der Arbeiten fest.

Ein Teil der ursprünglichen Verfugung soll beibehalten werden – „und zwar an der wettergeschützten Ostseite“, sagt Hille. „Auf einer Fläche von etwa vier Gerüstfeldern soll auch in Zukunft das Fugenmaterial von vor 100 Jahren gezeigt werden können – so hat es sich die untere Denkmalschutzbehörde des Landkreises gewünscht.“

Hintergrund: Seit Anfang Oktober laufen die Arbeiten am Lafferder Wahrzeichen. Die Sanierung war nötig geworden, weil durch die undichte Nord-West-Wand Feuchtigkeit ins Innere des Turms eingedrungen war. Diese hatte den Putz und die historischen Ausstellungsstücke beschädigt.

sip

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